AUGUST 2020 in Düsseldorf

Als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer bei den Tierärztekammern Niedersachsen und Schleswig Holstein anerkannt

Wochenendseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Dr. Martin Fischer in Düsseldorf

Verhalten, Physiologie und Anatomie des Hundes, –
eine faszinierende Reise durch den ganzen Hund, besonders dessen Bewegungssystem, sowie seine Organe und ihre Funktionen.

Sa. 1. August 2020 von 19 – 17 Uhr / So. 2. August 2020 von 9.30 bis 16.30 Uhr  / Teilnahme: 180,- € incl. 19 % MwSt.

nur in der Zusammenschau von Befunden aus Anatomie, Funktionsmorphologie, neurobiologischen Funktionen und Verhalten erschließt sich ein Gesamtverständnis der komplexen Zusammenhänge im Hund. Im Dialog beider Wissenschaftler werden Evolution und Funktion in einzigartiger Weise erläutert.

Verhalten, Physiologie und Anatomie bilden eine Einheit, deren Zusammenspiel entschlüsselt werden muss, um Organismen und in unserem Falle Hunde immer besser zu verstehen.

Die Anatomie des Bewegungsapparates und seine physiologische Leistungsfähigkeit machte den Wolf zu einem der ausdauerndsten Läufer mit einem spezifischen Jagdverhalten. 

Auch bei domestizierten Wölfen also Hunden bestimmt dies noch immer den Bedarf an Auslauf, an Lauf- oder Sprintmöglichkeiten u.ä..

Die langjährigen JenaerStudien zur Fortbewegung verschiedener Hunderassen und zu deren funktioneller Anatomie werden den Zuhörern so vorgestellt, dass scheinbar komplexe Sachverhalte verstanden werden.

In den letzten Jahren forschten
Dr. Martin Fischer und sein Team nicht mehr nur am Bewegungsapparat des Hundes, sondern auch an 

  • Schädel 
  • Schädelform 
  • Bezahnung 
  • Bindegewebe / Faszien. 
  • seit 2017 neue Erkenntnisse zu Kreuzbandrissen verschiedener Hunderassen
  • eine Doktorarbeit zum Thema Agility brachte ebenfalls neue Erkenntnisse 

Dr. Udo Ganslosser:

  • Erkenntnissen zum Verhalten, besonders auch dessen hormoneller Grundlagen, 
  • die Wechselwirkungen zwischen neuronaler Reifung, Entwicklung und Stabilisierung der Hormon- und Botenstoffsystem und dem jweils vorher stattfindenden Verhalten führen längerfristig zu individueller Verschiedenheit von Verhaltensstrategien bei Hunden.
  • Aspekte wie etwa sensible Phasen, bahnende Wirkung von chemischen und elektrischen Vorgängen mit oft lebenslangen Wirkungen, sowie die ebenfalls oft lebenslang oder zumnindest langanhaltenden Beeinflussungen durch medzinische Aspekte gerade auch in den sensiblen Phasen folgen durchaus ähnlichen Zusammenhängen wie in der Beeinflussung anatomischer Strukturen durch Bewegungen.

 

 

Referenten: 

Prof. Dr. Dr. h.c.Martin S. Fischer, Institut für Zoologie und Evolutionsforschungmit Phyletischem Museum, Friedrich- Schiller-Universität Jena

PD Dr. Udo Gansloßer, Priv. Doz. für Zoologie am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und Lehrbeauftragter am Institut für Zoologie und Evolutionsforschungder Friedrich- Schiller-Universität Jena.

 

ANMELDUNG: bitte Referent und Thema angeben

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