Tagesseminar mit Dr. Udo Gansloßer und Thomas Kern

Von aufgeregten und überdrehten Hunden…

… Was schadet meinem Hund und was ist genetisch vorprogrammiert?

 

Am Samstag den 27.11.2021 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr / Teilnahmegebühr: 110,- €

 

Dr. Udo Gansloßer und Thomas Kern über folgende Themen sprechen:
Das Seminar beinhaltet Theorie sowie Videoanalysen.

  • Spazieren gehen ist mit einem „Hibbel-Hund“ eher eine Zerreißprobe als entspannt.  
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  • Der Hund ist wegen jeder Kleinigkeit außer Rand und Band.
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  • Er ist schnell auf 180 und beruhigt sich entweder schwer oder gar nicht.

Ursache dafür ist oft schon mal wieder das hinkende Wolfsmodell. Ja, sog. Straßenhunde gehen spazieren, aber nur wenige Kilometer und in sehr gemächlichem Tempo.

Was passiert da eigentlich im Gehirn und Hormonsystem, und was sind die ökologischen Grundlagen?

Und dann ist da noch die Genetik: Es gibt genetische Dispositionen für Hyperaktivität, aber wie meist sind das keine schicksalhaften Programmierungen.

Auch bei der Aktivität kommt es auf die Qualität an, nicht die Quantität. Kurzes, heftiges Belasten aller Gelenke ist besser als Dauerlauf, und einmal tägliche Aufregung schadet kaum jemandem.

Dr. Udo Gansloßer, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch, ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.

Thomas Kern ist zertifizierter Hundeerzieher und Verhaltensberater durch die IHK Potsdam. In den achtziger Jahren hat er mit Hundesport begonnen. Dieser Weg führte ihn 1994 zur eigenen Hundeschule. Durch Aus- und Weiterbildung bei namhaften Dozenten hat er sein Wissen regelmäßig erweitert und seine Hundeschule kontinuierlich ausgebaut. Schwerpunkt ist zum Einen der gut erzogene Familienhund zum Andern der „Problemhund“ mit seinen ganzen Facetten.  Letzterers ist zu seinem Steckenpferd geworden, da man immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird und man hier nicht Gefahr läuft in vorgefertigten Kategorien zu denken.