2018 – in Bearbeitung

APRIL

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski  – Praxisseminar in Willich / Düsseldorf

Monster, Memme, Mittäter

Hunde in Interaktion – mit dem Menschen und mit Artgenossen

Sa., / So., 14./15. April 2018  –  Teilnahme: 170,- passiv / 200,- € aktiv
Sa.: von 10 – 18 Uhr / So von 10 – 16 Uhr

Der Hund ist ein in Sozialverbänden lebender Beutegreifer, soviel steht fest.
Und viele Verhaltensweisen unserer Hunde dienen der Konfliktlösung, angefangen bei der aggressiven Kommunikation über Demutsgesten bis hin zur Flucht.
Doch bedeutet das, dass „die das schon unter sich regeln“?

An diesem Wochenende geht es darum,

– die Körpersprache und Kommunikation der Hunde untereinander,

– in Verbindung mit dem Sozialpartner Mensch zu erkennen und

– zu identifizieren, wann es ratsam ist, einzugreifen oder wann man „fünf gerade sein lassen kann“.

Anhand von Videos, durch Beobachtung einer gemischten Hundegruppe und in Interaktion mit dem Menschen (z.B. bei Leinenbegegnungen) analysieren wir das Verhalten der Vierbeiner, befassen uns mit den verschiedenen Formen aggressiver Kommunikations und Konfliktlösungsstrategien unserer Hunde und erarbeiten schließlich Ansätze, wie wir unerwünschtem Verhalten entgegenwirken können.

Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

MAI

2,5 Tagesseminar mit Ina und Thomas Baumann in Willich / Düsseldorf

Von strategischer Klugheit bis zum emotionalen Kontrollverlust
Die Vielfalt der hundlichen Aggression

Di. 15. Mai Vortrag / Theorie mit Dr. Ganslosser 18 – 22 Uhr
Mi. 16.5. Praxisseminar von 10 -18 Uhr
Do. 17.5. Praxisseminar von 10 –  16 Uhr

Seminar passiv: 225,- incl. Vortrag / 
Seminar aktiv: 255,- incl. Vortrag

Inhalte:

• ABC der Gefühle
• Aggression als effektives „Vielzweckwerkzeug“
• Die Ursachenvielfalt der Aggression
•   Unsicherheit, Furcht, Angst
•   Frustration, Wut
•   Lust und Vergnügen
•   Schmerzen und Unwohlsein
• Wichtige Unterscheidung: operante und emotionale Aggression
• Gut oder schlecht? Konstruktive und destruktive Aggression
• Einschreiten oder nicht? Offensive und defensive Aggression
• Wichtige Umgangsregeln bei hundlicher Aggression

Beschreibung:

In Fachkreisen ist man sich einig: Die Aggression des Hundes gilt als Kernmerkmal der sozialen Kompetenz! Ganauso, wie Feuer Wärme spendet, Wasser den Durst löscht oder ein Messer Brot schneidet, kann Aggression einen Beitrag zur Harmonie in einer sozialen Beziehung beitragen.
Doch Feuer, Wasser oder ein Messer können schlimme Schäden anrichten, wenn sie oder derjenige, der sie nutzt, außer (Selbst-)Kontrolle geraten sollte.

Dass Hunde in bestimmten Situationen aggressive Verhaltensmuster zeigen können – und auch sollen, gehört ganz einfach zum sozialkompetenten Verhalten unserer Vierbeiner.

Der Versuch, aggressionsfreie Hunde zu züchten, würde definitiv in den Bereich der Qualzucht fallen, denn man würde einem Hund einfach ein wichtiges Werkzeug zur Kommunikation „wegzüchten“. Das wiederum würde der Tierquälerei gleichkommen.

Das Problem, mit dem jedoch viele Hundehalter leben, ist das fehlende Verständnis für aggressive Verhaltensweisen ihrer Vierbeiner. Dabei könnte es recht einfach sein, wenn man die Aggression des Hundes in zwei Bereiche unterteilt.

Das wäre zum einen die KONSTRUKTIVE Aggression und zum anderen die DESTRUKTIVE Aggression.

Bei einer konstruktiven Aggression steht nicht das Beißen oder Beschädigen von Menschen oder anderen Hunden im Vordergrund. Vielmehr geht es dem Hund darum, seinen Unmut oder auch Unzufriedenheit in einer bestimmten Situation zum Ausdruck zu bringen. Als bestes Beispiel sei das aggressive Knurren und Drohen genannt, wenn einem Hund ein Artgenosse zu sehr auf die Pelle rückt.

Die konstruktive Aggression ist nicht mehr als die Mitteilung an einen Kommunikationspartner, mit irgendeinem Umstand nicht einverstanden zu sein.

Hundehalter, die vehement gegen die konstruktive Aggression vorgehen (reglementieren, bestrafen), begehen grundsätzlich einen Fehler.
Sie berauben ihren Vierbeiner einer wichtigen Kommunikationshilfe!

Ganz anders verhält es sich mit der destruktiven (beschädigenden) Form der Aggression. Hunde, die aggressives Verhalten aufzeigen und dabei tendenziell auch bissig vorgehen, sind zumindest kritisch, im Einzelfall sogar als gefährlich anzusehen.
Sobald Menschen oder Tiere durch einen aggressiven Hund zu Schaden kommen, ist das sicher nicht mehr tolerierbar.
In diesen Fällen sind Hundehalter bei entsprechenden Vorkommnissen auch grundsätzlich mitverantwortlich für das Handeln ihrer Vierbeiner. Und dies auch unter rechtlichen Gesichtspunkten.
Bei aggressiv bissigen Hunden ist jeder Hundehalter zum Handeln verpflichtet. Ein sogenanntes „Anti-Aggressions-Training“ kann mit fachlich kompetenter Unterstützung in den allermeisten Fällen wertvolle Hilfe leisten.
Schuldzuweisungen gegenüber dem Hundebesitzer bezüglich der Ursachen für ein nicht angemessenes Aggressionsverhalten sind übrigens nicht nur unangebracht, sondern in sehr vielen Fällen auch definitiv falsch!

Um aber eine möglichst hohe Schadenssicherheit für das unmittelbare Umfeld gewährleisten zu können, ist grundsätzlich die optimale Gewöhnung an einen Maulkorb unerlässlich.

Teilnahme am Praxis-Seminar:

Eine aktive Teilnahme ist für Hundehalter (maximal 8 Mensch-Hund-Teams) nach bestätigter Anmeldung möglich. Die vorherige Gewöhnung an einen Maulkorb wird vorausgesetzt.

Schwerpunkte bilden im Seminar verhaltensanalytische Beurteilungen aggressiver Hunde.
Auf der Grundlage der Analyse-Ergebnisse erfolgen Beurteilung, Beratung und Trainingsempfehlungen. Auch individuell ausgerichtete Trainingsansätze werden im Seminarrahmen umgesetzt.

Da bestimmte Erkrankungen bei einem Hund eine Teilnahme am Seminar ausschließen muss, sollten bei einer Anmeldung evtl. vorliegende gesundheitliche Störungen angegeben werden.

Referent:

Der Verhaltensexperte Thomas Baumann ist Autor mehrerer Fachbücher und seit vielen Jahren speialisiert im Umgang mit schwierigen Hunden. Seine Leidenschaft gehört dabei analytischen Komplexen, die sich sowohl auf das Konfliktverhalten des Hundes, als auch auf die jeweilige Mensch-Hund-Beziehung beziehen. Zusammen mit seiner Frau Ina gründete Thomas Baaumann die Tierschutzorganisation Dogworld Stiftung

Tagesseminar mit Sami El Ayachi   


Körpersprachliches Longieren mit Hund


Donnerstag, 31. Mai 2018 von 10 bis 17 Uhr
Teilnahme: 90,- € passive / 135,- € aktive Teilnahme

Das körpersprachliche Longieren mit Hund bietet eine faszinierende Möglichkeit, die Kommunikation zwischen Hund und Mensch herzustellen, zu festigen und damit eine gute Bindung aufzubauen.


Inhalte des Tagesworkshops:
Was ist longieren mit dem Hund, wie geht das, wie fange ich das richtig an… 


Unsere Körpersprache ist oft undeutlich oder sogar kontrovers zu unseren Wünschen. 
Die Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist dadurch oft gestört. Deshalb schauen wir erst einmal auf unsere eigene Körpersprache und analysieren die Wirkung. 

– Wir lernen uns bewusst zu bewegen und zu verhalten um für den Hund verständlich zu sein. 
– wir lernen die Körpersprache des Hundes zu erkennen, verstehen und sie letztendlich nutzen.


Im Zusammenspiel soll die Kommunikation zwischen Mensch und Hund anschließend besser funktionieren, der Hund kann uns glauben und vertrauen, so dass er sich aufmerksam leiten lässt und zum Beispiel Grenzen und Tabuzonen akzeptiert. 
Der Mensch führt und der Hund folgt praktisch spiegelbildlich.


Referent: Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen.

JUNI

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski  in Willich / Düsseldorf

Die mit dem Wolf tanzt – über körpersprachliche Kommunikation und ihre Grenzen

Sa., / So., 2. / 3. Juni 2018
Sa.: von 10 – 18 Uhr / So von 10 – 16 Uhr
Teilnahme: 170,- passiv / 200,- € aktiv
Körper“sprachliche“ Kommunikation ist in aller Munde.
Kein Wunder – Hunde können uns sehr gut „lesen“ und reagieren mitunter sehr fein auf unsere nonverbalen Signale.

Und dem entsprechend wird der Hund körpersprachlich beschäftigt, eingeladen aber auch weggetrieben und unterbrochen. Immer mit dem Ziel, möglichst hündisch zu kommunizieren.

Alles gut und schön – doch ist der Mensch kein Hund und der Hund nicht blöd.

Auch die nonverbalen Signale können wie jedes andere „Hilfsmittel“ abnutzen und ihre Wirkung verfehlen.
In diesem Workshop geht es darum, zu überprüfen, wann die nonverbale Einladung bzw. Unterbrechung sinnvoll ist, wo die Grenzen liegen und wann wir besser – ganz menschlich – ein Zeichen setzen sollten
  • Wie wirke ich überhaupt auf meinen Hund, nimmt er meine Angebote an oder sind sie ihm relativ egal?
  • Wie fühle ich mich als Mensch, wenn ich nonverbal kommuniziere? Immerhin liegt es in unserer Natur, zu „schnacken“?
  • Wo sind meine persönlichen Grenzen in der Umsetzung? Und welche Alternativen habe ich, wenn mein Gegenüber mich zwar ganz nett, aber nicht besonders wichtig findet?
„Die mit dem Wolf tanzt“ ist ein Workshop, bei dem es darum geht, als Mensch mit dem Hund authentisch zu agieren und jenseits von Trends und Mode meine Kommunikation zu verfeinern.
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

AUGUST

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf
Leinenpöbler: High Noon auf offener Strasse 
 
Sa., / So., 11. / 12. August 2018  – Sa.: von 10 – 18 Uhr / So von 10 – 16 Uhr
Teilnahme: 170,- passiv / 200,- € aktiv

 

Viele Hundehalter kennen das:
Eigentlich will man nur in Ruhe mit dem Hund spazieren gehen und die gemeinsame Zeit geniessen.
Doch so mancher Spaziergang artet in puren Stress aus.
Da gibt es Hunde, die von Pontius zu Pilatus ziehen, ständig Termine zu haben scheinen und sich kaum um den Menschen am anderen Ende scheren. Und dann sind da noch die anderen Hunde. Spätestens dann ist es mit der Ruhe vorbei, wenn der geliebte Vierbeiner wieder jeden Artgenossen anpöbelt, der es im Umkreis von 20 Metern auch nur wagt, zu atmen.
Die teils mitleidigen, teils spöttischen Blicke anderer Hundehalter sind einem sicher und nicht wenige Menschen mussten sich schon mehr als einmal einen dummen Kommentar oder vermeintlich gut gemeinte Erziehungstipps anhören.
So wird das Gassigehen zum Spießrutenlauf.
  • Doch warum tun Rex oder Luna das?
  • Was sind die Gründe, warum sich manche Hunde an der Leine wie ausser Rand und Band benehmen+
  • Und vor allem, was kann man dagegen tun?
Dieses Wochenende verspricht Antworten und Handlungsansätze, damit Spaziergänge entspannter ablaufen können.
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

SEPTEMBER

Wochenendseminar mit Ina und Thomas Baumann in Willich/Düsseldorf

Von Harmonie bis Mobbing
Die Vielfalt der Hund-Hund-Beziehung

Fr. 21.9. Vortrag / Theorie 19 – 22 Uhr
Sa. 22.9. Praxisseminar von 10 -18 Uhr
So. 23.9. Praxisseminar von 10 –  16 Uhr

Teilnahme: Seminar passiv: 225,- incl. Vortrag / 
Seminar aktiv: 255,- incl. Vortrag

Inhalte:
• Grundlagen der Kommunikation / Interaktion
• Sender-Empfänger-Prinzipien
• Konfliktmanagement und „Streitkultur“ unter Hunden
• Mobbing erkennen, beobachten, beurteilen und verhindern
• „Anti-Mobbing“-Strategien und -Training
• Soziales Gruppenmanagement durch den Zweibeiner
• Kernmerkmale der „abhängigen Dominanz“
• konstruktive und destruktive Aggressionen in der Hundegruppe

Beschreibung:
Seit einigen Jahren „boomt“ die Mehrhundehaltung in Deutschland in bemerkenswerter Weise. Dabei wird das Zusammenleben des Menschen mit zwei oder mehr Hunden auch immer wieder auf die Probe gestellt. 

Die Zielstellung der Zweibeiner ist ja einvernehmlich eindeutig:
ALLE Beteiligten sollen möglichst glücklich und zufrieden zusammenleben.
Dort wo das gelingen kann, findet man in der Regel harmonisch ausgerichtete Lebensqualitäten bei Mensch und Hund. Doch in vielen Fällen gelingt es den Menschen nicht, die erhoffte Harmonie herzustellen.
Begibt man sich dann auf die Ursachensuche, wird man als Hundetrainer fast immer fündig. Dem Hundehalter allerdings bleiben diese Ursachen fast immer verborgen, denn er macht sich in den meisten Fällen zu wenig oder auch zu viele Gedanken darüber, wie ein solides soziales Management im Zusammenleben mit Hunden gelingen könnte.

Wer glaubt, Hunde sind einfach Tiere, die sich gefälligst einem durch Menschenhand errichteten Regelwerk zu unterziehen haben, denkt falsch.
Wer hingegen glaubt, dass Hunde Mitgeschöpfe sind, die ohne Konfliktorientierung und ohne Reibungspunkte mit anderen Artgenossen zusammenleben wollen und können, denkt auch falsch!
Richtiges und wegweisendes menschliches Denken und Handeln ist nur möglich, wenn man genauer weißt, wie unsere Hunde wirklich „ticken“.

Auf sozialer Ebene gibt es zwischen Menschen und Hunden eine enorme Übereinstimmung.
Menschen sind emotional vielseitig; sie sind freundlich, herzlich, wütend, traurig, egoistisch, in Teilen narzisstisch, empathisch und – je nach „Bedarf“ – ehrlich aber auch mal verlogen.
Hunde sind das alles auch!!!

Menschen streben nach Harmonie und seelischer Zufriedenheit; und beteiligen sich dennoch an Mobbing und anderen sozialen Gemeinheiten. Hunde auch!!!

Damit wird auch klar, dass in einer Mehrhundehaltung sogenannte „alte Zöpfe“ und damit ausschließliche Gedanken an Dominanz, Hierarchie und pauschalen Hausstandsregeln in den Hintergrund rücken müssen.
Stattdessen sollten Hunde vorrangig durch individuelle und bedürfnisgerechte Privilegien, Regeln, Gebote und Verbote in der Familie leben können. Hierarchische Sozialstrukturen und damit Dominanzbeziehungen unter den Hunden können sich dabei durchaus ergeben, müssen es aber nicht. Hunde haben im engeren Zusammenleben mit ihren Menschen Rechte und Plichten, die ihnen der Zweibeiner situativ vermitteln können muss.
Stimmt das Management des Menschen, stimmt auch – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Harmonie in der Hundegruppe.


Teilnahme am Praxis-Seminar:
Eine aktive Teilnahme ist für (Mehr-)Hundehalter (mindestens 2, höchstens 5 Hunde) nach bestätigter Anmeldung möglich.
Bevorzugt werden dabei Hundegruppen, die im sozialen Zusammenleben Defizite gleich welcher Form aufweisen. Die Gruppen werden im Seminar analysiert und im Ergebnis erhalten die Zweibeiner Empfehlungen für einen Abbau der sozialen Defizite.
Da bestimmte Erkrankungen bei einem Hund eine Teilnahme am Seminar ausschließen muss, sollten bei einer Anmeldung evtl. vorliegende gesundheitliche Störungen angegeben werden.

Hinweis: Für eine Teilnahme am Seminar ist der Abendvortrag VERPFLICHTEND(!), da hierbei die theoretischen Grundlagen zum Fachseminar vermittelt werden.
Eine Teilnahme am Seminar ohne Abendvortrag ist deshalb NICHT(!) möglich!

Referent: Der Verhaltensexperte Thomas Baumann ist Autor mehrerer Fachbücher und seit vielen Jahren speialisiert im Umgang mit schwierigen Hunden. Seine Leidenschaft gehört dabei analytischen Komplexen, die sich sowohl auf das Konfliktverhalten des Hundes, als auch auf die jeweilige Mensch-Hund-Beziehung beziehen. Zusammen mit seiner Frau Ina gründete Thomas Baaumann die Tierschutzorganisation Dogworld Stiftung

OKTOBER

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski – Praxisseminar in Alpenrod / WESTERWALD

Monster, Memme, Mittäter

Hunde in Interaktion – mit dem Menschen und mit Artgenossen

Sa., / So., 6. / 7. Oktober  2018  –  Teilnahme: 170,- passiv / 200,- € aktiv
Sa.: von 10 – 18 Uhr / So von 10 – 16 Uhr

Der Hund ist ein in Sozialverbänden lebender Beutegreifer, soviel steht fest.
Und viele Verhaltensweisen unserer Hunde dienen der Konfliktlösung, angefangen bei der aggressiven Kommunikation über Demutsgesten bis hin zur Flucht.
Doch bedeutet das, dass „die das schon unter sich regeln“?

An diesem Wochenende geht es darum,

  • die Körpersprache und Kommunikation der Hunde untereinander,
  • in Verbindung mit dem Sozialpartner Mensch zu erkennen und
  • zu identifizieren, wann es ratsam ist, einzugreifen oder wann man „fünf gerade sein lassen kann“.

Anhand von Videos, durch Beobachtung einer gemischten Hundegruppe und in Interaktion mit dem Menschen (z.B. bei Leinenbegegnungen) analysieren wir das Verhalten der Vierbeiner, befassen uns mit den verschiedenen Formen aggressiver Kommunikations und Konfliktlösungsstrategien unserer Hunde und erarbeiten schließlich Ansätze, wie wir unerwünschtem Verhalten entgegenwirken können.

Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.