2022

September 2022

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser in Hilden

Funktionskreis Jagdverhalten

Sa. 06.08.2022 10:00 Uhr – 17:00 Uhr Teilnahme: 110,- €

Um Probleme mit unangemessenem und z.T. schwer kontrollierbarem Verhalten aus diesem Funktionskreis zu  verstehen, dürfen wir nicht nur auf Hund versus Hase blicken.

Auch vieles was als sog. Mobbing gilt ist Jagd auf Pseudohasen, und gerade unerwünschtes Hüteverhalten gegenüber Radfahrer/innen, Kindern auf Skateboards oder Familienmitgliedern beim Weggehen wird als Aggression fehlinterpretiert.

Traditionelle ethologische Konzepte wie Reizsummation, überoptimale Attrappen etc können uns erklären warum viele gefährliche Hunde nicht aggressiv sind, warum es keinen Jagdtrieb gibt, und mit neueren Erkenntnissen von Verhaltensökologie und Neurobiologie verstehen wir warum Jagen keine Aggression ist und warum symbolische Jagd mit dem Hund nicht als Bindungsstärkung durchgehen kann.

Referent:
Dr. Udo Ganslosser, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.

 

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser in Hilden

Schmerz, chronische Erkrankungen und Verhalten

So. 07.08.2022 09:30 Uhr – 16:30 Uhr Teilnahme: 110,- €

Gerade bei der Entstehung und Auslösung von Selbstverteidigungsaggression, aber auch Angsterscheinungen und depressiven Zuständen sind oftmals Schmerz, eine chronische Entzündung, oder eine Kombination mehrerer solcher Faktoren ursächlich.Auch Erkrankungen anderer Organsysteme, zB Herz, oder Leber, können zu aggressionsverhalten führen, weswegen eine gründliche medizinische Abklärung immer im Vorfeld ener Behandlung unerwünschten Verhaltens stehen muß.

Letztlich sind auch Auswirkungen vor Allem chronischer Erkrankungen auf die Regelkreissysteme des Hormonhaushaltes zu berücksichtigen, und alles das wiederum in wechselwirkungen mit Persönlichkeit und Alter des Hundes.

Kurzfristig können aber zB auch Narkosenachwirkungen im Verhalten deutlich werden.

Referent:
Dr. Udo Ganslosser, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.

 

September 2022

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Dr. Adam Miklosi in Hilden

Der Effekt von Genen auf das Verhalten…. …..und was sonst noch Einfluß hat?!

Samstag, 3. September 2022 von 10 -17 Uhr  / Teilnahme 120,- € / beide Tage (Sa und So zusammen) 220,- €

Dr. Adam Miklosi: Der Effekt von Genen auf das Verhalten

Es gibt kein Verhalten ohne Gene

Während diesem Tagesseminar werden Sie die Grundlagen der Genetik lernen. Ohne dieses Wissen kann man das Verhalten der Hunde nicht verstehen. Man spricht so viel über „vererbtes Verhalten“ oder sogar „instinktives Verhalten“ aber wenige wissen, was man unter diesen Begriffen wirklich verstehen sollte.

Die Gene aktivieren sich schon vor der Geburt, und bestimmen viele Verhaltensweisen. Sie bieten den Grund für die Domestikation und Selektion.

Wir probieren die grössten Fragen zu beantworten: 

  • Was ist vererbt und was ist erworben? 
  • Kann man überhaupt auf diese Fragen antworten? 

Ohne Genetik geht es sicher nicht, und ohne Genetik kann man auch nicht verstehen warum es so viele Rassen gibt, und warum die meisten Rassen trotzdem soviele Ähnlichkeiten zeigen.

Ohne genetisches Wissen sollte man überhaupt keine Hunde züchten dürfen, und wir werden (leider) auch sehen wohin das Mangel an genetisches Studium führte: Die meisten Rassenhunde leiden von hunderte genetisch bedingten Krankheiten, die sie nicht loβ werden können. 

Sollte man neue Rassen erstellen, oder irgendwie die jetzigen verbessern? 

Die Gene haben einen starken Einfluss auf spezifische Verhaltensformen, wie z. B. Aggression. Kann man diese Effekte kontrollieren oder verhindern? Kann man für spezifische Verhaltensweisen in Hund selektieren? 

Dr. Udo Ganslosser: … und was sonst noch Einfluss hat

Neben der genetischen Veranlagung sind, gerade auch durch neuere Studien, eine Reihe weiterer Abhängigkeiten des zukünftigen Verhaltens bekannt geworden:

  • Wurfgröße und Wurfzusammensetzung können zukünftige Verhaltenseigenschaften ebenso beeinflussen wie Erfahrung und Temperament der Mutter, Kontakte zu Babysittern und zum Menschen, oder die Sinnesreize in der Umgebung.
  • Geschlechtsunterschiede im Verhalten, speziell im Spiel, sind zwar durch das genetisch vorgegebene Geschlechtshormonsystem vorbereitet, aber über die Wurfzusammensetzung wirken sie sich dann auch weiterhin als wichtige Steuerungsfaktoren aus. Und letztlich zeigen Rasseunterschiede im Auftreten und der Intensität von Spiel und Ernstverhalten dem zukünftigen Welpen auch wieder unterschiedliche Wege auf.
  • Der Vergleich des Embryologen Waddington, wonach die Jungtierentwicklung dem Verlauf einer Kugel ähnelt, die auf dem Gipfel eines Berges fallengelassen wird und durch unterschiedliche Wege zu Tal rollen kann, wird uns durch den Tag begleiten.

 

Genetik ist dabei eine der Talwände die den Weg steuern. Aber es gibt auch andere….

REFERENTEN

Dr. Udo Ganslosser, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.

Dr. Adam Miklosi, – spricht sehr gut deutsch – wird in unterhaltsamer Form ausführlich über Verhalten und Kognition referieren und darüber, wie Hunde Probleme lösen. “Budapest ist seit Jahren eine Metropole der Verhaltensforschung an Hunden. Unter dem Forschungsleiter Dr. Adam Miklosi wurde an der Budapester Eötvös Universität die weltweit größte Arbeitsgruppe zur Erforschung der Beziehung Hund und Mensch aufgebaut. Im Unterschied zu früheren Forschungen werden die Versuchtiere hier systematisch gemeinsam mit ihren Bezugspersonen getestet. Denn wenn es um soziale Intelligenz geht, muss man beide Partner im Blick haben. 

 

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Dr. Adam Miklosi in Hilden

Wahrnehmungsfähigkeiten von Hunden / Mit allen Sinnen im Einsatz/ Hörfähigkeit / Geruchssinn / Magnetsinn

Sonntag, 4. September 2022 von 9.30 – 16.30 

Teilnahme 120,- € / beide Tage 220,- €

Dr. Adam Miklosi: Wahrnehmungsfähigkeiten von Hunden

Wahrnehmung ist das Grund des Überlebens und diese Kapazität muss immer der gewissen Umwelt angepasst sein. Obwohl man so viel über hündische Talent und Arbeitsfähigkeit weiß, gibt es so wenige Kenntnisse über die Wahrnehmungsfähigkeiten der Hunde. Bis zur letzten Zeiten glaubte man, dass Hunde nur schwarz-weiß sehen können, und die Gedanke, dass Hunde zur jeder Zeit in eine ‚Geruchswolke‘ überlebt bis zu heute. Und was für welche Töne hören sie oder nicht, weiß auch keiner.

Um Hunde wirklich schätzen zu können, müssen wir gute Daten über ihre Wahrnehmungsfähigkeiten haben. Nur in diesem Fall kann man eine gewisse Leistung von ihnen erwarten. 

  • Wie gut oder wie weit kann ein Hund sehen, und 
  • welche Wahrnehmungsmöglichkeiten benutzt ein Hund, wenn er mit Menschen kommuniziert. 
  • Hört er wirklich alles was man ihm sagt, und was ist das unterschied zwischen Hören und Verstehen?

In diesem Tagesseminar besprechen wir Sehvermögen, Hören und Riechen durch die Erläuterung der modernsten wissenschaftliche Befunde.

Lieder sind diese meisten wissenschaftliche Versuche sehr kompliziert, und man muss auf sehr viele Kleinigkeiten achten. Solche Information ist aber sehr wichtig sonst können wir nie wissen und verstehen, wie ist es möglich, dass Hunde Krebs vom Harn oder vom Atem riechen können, und ob man diesen Talent in der Diagnostik benutzen kann oder (doch) nicht. 

Dr. Udo Ganslosser: Mit alles Sinnen im Einsatz: Hörfähigkeit / Geruchssinn / Magnetsinn

Gerade in den letzten Jahren wurden aber noch weitere, zusätzliche Sinnesleistungen von Hunde(artige)n bekannt: 

  • der Magnetsinn – magnetische Ausrichtung bei Hunden
  • eventuell ein Wärmesinn / Wärmedetektor Hundenase,  
  • besondere Leistungen des Riech- und Sehvermögens in Anpassung an Aktivität und Lebensraum.
  • Zum Verständnis der Sinnesleistungen geht es nicht ganz ohne Physik, aber auch die tut fast nicht weh…..

REFERENTEN

Dr. Udo Ganslosser, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.

Dr. Adam Miklosi, – spricht sehr gut deutsch – wird in unterhaltsamer Form ausführlich über Verhalten und Kognition referieren und darüber, wie Hunde Probleme lösen. “Budapest ist seit Jahren eine Metropole der Verhaltensforschung an Hunden. Unter dem Forschungsleiter Dr. Adam Miklosi wurde an der Budapester Eötvös Universität die weltweit größte Arbeitsgruppe zur Erforschung der Beziehung Hund und Mensch aufgebaut. Im Unterschied zu früheren Forschungen werden die Versuchtiere hier systematisch gemeinsam mit ihren Bezugspersonen getestet. Denn wenn es um soziale Intelligenz geht, muss man beide Partner im Blick haben. 

 

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