SEPTEMBER

alle Seminare von den Tierärztekammern Schleswig Holstein und Niedersachsen als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer anerkannt

Tagesseminar mit Dr. Irene Sommerfeld Stur und Dr. Udo Ganslosser in Düsseldorf
 
Die 13 Sünden der modernen Rassehundezucht / RASSETYPISCHES VERHALTEN
Samstag, 14. September 2019 von 10 – 17 Uhr
Teilnahme 95,- €

 Dr. Irene Sommerfeld Stur: Die 13 Sünden der modernen Rassehundezucht

  • Warum überhaupt ein Rassehund – wäre der Mischling die bessere Lösung?
  • Was ist von den Doodles zu halten
  • Woher kommen die Probleme der Rassehundezucht?
  • Was ist denn so schlimm an Inzucht?
  • Warum gibt es immer mehr und mehr  Erbkrankheiten?
  • Was heißt denn Qualzucht – Möpse sind doch niedliche Plaudertaschen – oder?
  • Was könnte man gegen das Dilemma der Rassehundezucht tun?
  • Wo kann man einen Hund kaufen – Züchter (Verbandszüchter versus Hinterhofzüchter) –  Inserate – Kofferraum-/Wühltischwelpen – Tierschutz
  • Die Bedeutung einer guten „Kinderstube“
  • Woran erkennt man einen guten Züchter
  • Welche Fragen sollte man einem Züchter seiner Wahl stellen

 

Dr. Udo Ganslosser:  RASSETYPISCHES VERHALTEN

Gibt es überhaupt rassetypisches Verhalten? Und wenn ja, welches?

Wie könnten rassetypische Verhaltensbereiche aussehen

  • zB Persönlichkeit und Streßbelasbarkeit
  • Hormonsysteme
  • Lernverhalten
  • Selbständigkeit vs. Kooperationsbereitschaft
  • Veränderung von Reizschwellen….und wie könnte/kann man sie feststellen?

 

REFERENTEN:  
Dr. med. vet. Irene Sommerfeld Stur, Veterinärmedizinischen Universität Wien; 
Arbeitsbereiche u.a.: Kynologische Genetik: Populationsgenetische Studien in Hundepopulationen / 
Bekämpfung von Erbfehlern / Epidemiologische Aspekte von züchterischen Screening Verfahren / Beratung von Züchtern, Zuchtverbänden und Gesetzgebern.
Dr. Udo Ganslosser, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.
Tagesseminar mit Dr. Irene Sommerfeld Stur und Dr. Udo Ganslosser in Düsseldorf
 
GENETIK UND VERHALTEN / GEFÄHRLICHE RASSEN – GEFÄHRLICHE HUNDE
Sonntag, 15. September 2019 von 9.30 – 16.30 Uhr
Teilnahme 95,- €
 
Dr. Udo Ganslosser : GENETIK DES VERHALTENS
  •  Genetik des Verhaltens allgemein – wenns keine Gene für Verhalten gibt, was dann?
  • Was ist Aggression, was Jagdverhalten, und warum kann ein Hund sonst noch unfreundlich sein?
  • Beispiele rassebezogenener Gesetze und Verordnungen in anderen Ländern, und deren Effektivität
  • Das Phänomen der Akkulturation (=Gewöhnung) liegt an der Basis rassistischer Ausgrenzung  ggb Hunden wie Menschen
  • Möglichkeiten der Erforschung rassetypischen Verhaltens
     
 
 
 Dr. Irene Sommerfeld Stur:  Gefährliche Rassen – gefährliche Hunde 
  •  Evolution und Domestikation – Rasseentstehung – Rasseentwicklung – Entwicklung rassetypischer Verhaltensweisen
  • Grundlagen der Hypothese der Gefährlichkeit auf Grund der Rassezugehörigkeit –  häufige Fehler bei der Interpretation von Studienergebnissen
  • Was macht einen Hund  gefährlich – rassebezogene  und rasseunabhängige Faktoren
  • Was gibt es für Möglichkeiten Menschen vor Hunden zu schützen

    REFERENTEN:  
    Dr. med. vet. Irene Sommerfeld Stur, Veterinärmedizinischen Universität Wien; 
    Arbeitsbereiche u.a.: Kynologische Genetik: Populationsgenetische Studien in Hundepopulationen / 
    Bekämpfung von Erbfehlern / Epidemiologische Aspekte von züchterischen Screening Verfahren / Beratung von Züchtern, Zuchtverbänden und Gesetzgebern.
    Dr. Udo Ganslosser, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.

September

Tagesseminar mit Robert Mehl in Düsseldorf

DAS WESEN DES HUNDES – Wie das Gehirn die Psyche hervorbringt

Samstag, 28. September 2019 von 10 – 17 Uhr

Teilnahme 95,- €

Während sich die Verhaltensbiologie lange auf das sichtbare Verhalten von Hunden konzentriert hat, hat die Psychologie sich als eigene Wissenschaft neben dem Verhalten auch mit den geistigen und seelischen Vorgängen, allerdings nur bezogen auf die Spezies Mensch befasst. Die Neurobiologie vereint beide Disziplinen, indem sie die seelischen Vorgänge und das Verhalten von Tieren, inklusive des Hundes und Menschen, erforscht.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Verhalten und Psyche des Hundes als Ergebnis der Aktivität seines Gehirns. Unterschiede zwischen individuellen Hunden, aber auch Rassen werden so verstehbar als zugrundeliegende genetische und neurobiologische Varianten.

Dabei wenden wir uns folgenden Fragen zu:

  • Wie bringt das Gehirn Erleben und Verhalten überhaupt hervor?
  • Wie entsteht aus den Genen das Wesen und die Persönlichkeit unserer Hunde?
  • Wie steuern Gene unsere Umwelt und unsere Beziehungen?
  • Wie verändert Erfahrung das Gehirn?
  • Wie steuert Erfahrung die Genaktivität?
  • Können Erfahrungen genetisch weitergegeben werden an die nächste Generation?

Ziel des Seminars ist es, dass wir ein Verständnis des geheimnisvollen Wechselspiels entwickeln, wie Erleben und Verhalten das Gehirn verändert und das Gehirn Erleben und Verhalten hervorbringt.

Referent:

Robert Mehl ist Diplom-Psychologe und Kriminologe (M.A.). Er absolvierte therapeutische Zusatzausbildungen als „Systemischer Berater und Familientherapeut“ (DGSF) und für den „Professionellen Einsatz von Hunden in der Therapie“ („dogument“). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Magdeburg mit dem Forschungsschwerpunkt „Neurobiologische Grundlagen von Aggression“ und Autor von neurowissenschaftlichen Fachartikeln. Danach arbeitete er als Systemischer Therapeut mit seiner von „dogument“ zertifizierten Therapiehündin in einer Jugendanstalt und derzeit als Psychologe in einer Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Tagesseminar mit Robert Mehl in Düsseldorf 

 

Neurobiologische Grundlagen:
Was ist Persönlichkeit, wie entsteht sie , wodurch wird sie geprägt und wie wirkt sie sich auf die Beziehungsgestaltung aus?
 
  • wie erzeugt das Gehirn eine Persönlichkeit und welche Schaltstellen arbeiten dafür zusammen?
  • der Einfluß von Erziehung und Umwelterfahrungen auf die Persönlichkeitsentwicklung 
  • anhand welcher Kriterien können die Teilnehmer die Persönlichkeiten ihrer Hunde und ihre eigene einschätzen? 
  • welche Entwicklungschancen und Konflikte im Alltag sind bei bestimmten Kombinationen (z. B. phlegmatischer Hund und temperamentvoller Halter) zu erwarten?
  • Führungsstile – nicht jeder Stil passt zum Halter und nicht jeder Stil passt zum eigenen Hund. z. B. lernen introvertierte (eine Persönlichkeitseigenschaft) Menschen und Hunde besser und schneller aus Bestrafung, während extravertierte (das Gegenteil) besser aus Belohnung lernen
  • wie entwickelt sich aus einem Persönlichkeitsstil eine Persönlichkeitsstörung 
 
 
Sonntag, 29. September 2019 von 10 – 17 Uhr / Teilnahme 95,- €
 
 
Hunde sind Persönlichkeiten. 
Ihre Halter auch.
  • Aber was ist Persönlichkeit? 
  • Wie entsteht sie und wodurch wird sie geformt?
  • Was muss ich als Halter oder Trainer eines Hundes im Umgang mit seiner Persönlichkeit beachten? 
  • Wie wirken sich die Persönlichkeiten von Hund und Halter auf die Beziehungsgestaltung und auf konkrete Alltagsprobleme aus?
Im Seminar beantworten wir diese Fragen aus Sicht der Humanpsychologie. Wir betrachten zunächst auch für unsere Hunde brauchbare Modelle aus der Persönlichkeitspsychologie zur Beschreibung des abstrakten Begriffs „Persönlichkeit“ und sprechen über die verschiedenen Möglichkeiten, die Persönlichkeit eines Individuums anhand von standardisierten Tests zu beschreiben.
Dann machen wir einen Rundgang durch die Gehirne von Hund und Mensch und klären aus neurobiologischer Sicht, wie das Gehirn eine Persönlichkeit erzeugt und welche Schaltstellen dafür zusammenarbeiten. Dabei wird auch der Einfluß von Erziehung und Umwelterfahrungen auf die Persönlichkeitsentwicklung hervorgehoben.

 

Schließlich widmen wir uns der Frage, wie sich die Interaktion der Persönlichkeiten von Hund und Halter auf die Beziehungsgestaltung zwischen ihnen auswirkt. Dabei geht es nicht darum, bestimmte Kombinationen auszuschließen (z. B. phlegmatischer Hund und temperamentvoller Halter) oder dogmatisch festzulegen, welche Persönlichkeit sich mit welcher anderen am besten ergänzt. Stattdessen sprechen wir darüber, welche Entwicklungschancen und Konflikte im Alltag bei bestimmten Kombinationen zu erwarten sind und wie man als Halter gelassener damit umgehen kann. 

 

Daraus ergibt sich dann nicht zuletzt die Diskussion verschiedener Führungsstile, denn nicht jeder Stil passt zum Halter und nicht jeder Stil passt zum eigenen Hund. Z. B. lernen introvertierte (eine Persönlichkeitseigenschaft) Menschen und Hunde besser und schneller aus Bestrafung, während extravertierte (das Gegenteil) besser aus Belohnung lernen, dazu gibt es diverse Studien. Um dies zu verstehen, spreche ich auch darüber, wie das Gehirn Persönlichkeit überhaupt erzeugt. 

 

Zuletzt betrachten wir, wie sich aus einem Persönlichkeitsstil eine Persönlichkeitsstörung entwickelt und ob Hunde davon ebenfalls betroffen sein können. Wir diskutieren, welche Schwierigkeiten dies in der Beziehungsgestaltung mit sich bringt und ob und unter welchen Umständen es sinnvoll ist, eine Therapie in Erwägung zu ziehen. 

 

Ziel des Seminars ist es, eine Vorstellung davon zu bekommen, anhand welcher Kriterien die Teilnehmer die Persönlichkeiten ihrer Hunde und ihre eigene einschätzen können, und welche Konflikte und persönlichen Entwicklungschancen sich aus ihrer einzigartigen Kombination ergeben können. Anhand dessen können die Teilnehmer dann die verschiedenen Ansätze im Hundetraining kritisch einschätzen und den Führungsstil wählen, der am besten zu ihnen und ihrem Hund passt.

 

Wenn ich z. B. temperamentvoll bin und mein Hund eher phlegmatisch, kann ich ausrasten, wenn er trödelt, oder lernen, Geduld zu haben und meine Energien im Interesse meiner Sozialpartner zu zügeln. Mein Hund kann sich genervt und unter Druck gesetzt fühlen von meiner sprunghaften Art und in den Widerstand gehen bzw. nervöser und hektischer werden, oder es schätzen, dass ich eine gesunde Dosis Lebensfreude und Aktivität in sein Leben bringe, je nachdem, wie einfühlsam und achtsam ich mit unserer Beziehung umgehe. 

 

Die Interaktion mit unseren Hunden beinhaltet so immer auch die Aufforderung, sich (als Persönlichkeit) zu entwickeln, zu entfalten und ggf. auch zu mäßigen.
Das Seminar richtet sich an Hundehalter und Hundetrainer. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, die anhand von Beispielen anschaulich beleuchtet werden. Konkrete Fälle der Teilnehmer werden nicht besprochen. Das Seminar enthält keine praktischen verhaltenstherapeutischen Arbeiten und ersetzt keine Verhaltenstherapie und keine Ausbildung bei einem in der Behandlung von psychischen Störungen bei Hunden erfolgreichem Fachtierarzt bzw. Hundetrainer oder Ausbildungsinstitut.
 
 
Referent:
Robert Mehl ist Diplom-Psychologe und Kriminologe (M.A.). Er absolvierte therapeutische Zusatzausbildungen als ?Systemischer Berater und Familientherapeut“ (DGSF) und für den ?Professionellen Einsatz von Hunden in der Therapie“ (?dogument“). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Magdeburg mit dem Forschungsschwerpunkt ?Neurobiologische Grundlagen von Aggression“ und Autor von neurowissenschaftlichen Fachartikeln. Danach arbeitete er als Systemischer Therapeut mit seiner von ?dogument“ zertifizierten Therapiehündin in einer Jugendanstalt und derzeit als Psychologe in einer Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.
 

Wochenend Trainer – Seminar mit Normen Mrozinski und Carola Mai, Psychologin in  Düsseldorf

Was Angst mit dem Menschen macht – Hundetraining mit ängstlichen Menschen

Sa., / So., 12. / 13. Oktober 2019 von 10 – 17 Uhr / Teilnahme 230,- € incl. 19 % MwSt.

 
„Nachdem Balou mich gebissen hatte, war nichts mehr wie zuvor. Eigentlich selbstverständliche Dinge wie Bürsten oder einfach nur Anleinen wurden plötzlich zur kaum zu bewältigenden Herausforderung.“ – Eine Kundin
 
Kaum etwas stellt Hundetrainerinnen vor eine so schwierige Aufgabe wie die Beratung von Menschen, die unter Ängsten in Verbindung mit ihrem Vierbeiner leiden.
Sei es, weil sich der Hund ihnen oder anderen Menschen gegenüber aggressiv verhält, selber Opfer eines Beissvorfalls geworden ist oder der Mensch aus anderen Gründen Angst vor oder um sein Tier hat.
 
Carola Mai ist Psychologin und auf die Arbeit mit Menschen spezialisiert, die Traumata erlitten haben oder unter Angststörungen leiden. 
Im Rahmen dieses Wochenend-Seminars erklärt Carola Euch, wie Ängste und Angststörungen entstehen und was sie mit den Menschen machen, die unter ihnen leiden.
  • wie wirken sich Angst auf das Denken, Handeln und Erleben aus?
  • warum können die Betroffenen auch in Bereichen handlungsunfähig sein, die mit dem eigentlichen Erlebnis zunächst in keinem Zusammenhang stehen?
Sie berichtet aus der Praxis ihrer Arbeit, gibt Hinweise für die Beratung ängstlicher Menschen und auch die Auseinandersetzung mit unseren eigenen Ängsten wird thematisiert.

Normen Mrozinski 
ist Hundetrainer und auf die Arbeit mit aggressiven Hunden spezialisiert, die beissvorfällig geworden sind.  Normen greift die gewonnenen Erkenntnisse auf und überträgt diese in die praktische Arbeit mit aggressiven Hunden. 
Er berichtet darüber, wie sich das Verhalten von Hunden dem des Menschen anpasst und was das für die Mensch-Hund-Beziehung und das Training mit solchen Hunden und ihren Menschen bedeutet.
 
Ziel dieser Fortbildung für Hundetrainer*innen, Tierpfleger*innen und Tierärzt*innen ist es, das notwendige Wissen zu vermitteln, um empathisch und dennoch mit der notwendigen professionellen Distanz schwierige Mensch-Hund-Konstellationen zu beraten: 
 
 
 

Referenten:

Carola Mai, Erzieherin und Psychologin, aktuell kurz vor Abschluss der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Hundebesitzerin seit 4 Jahren.
Aufgrund von Aggressionsproblemen bei ihrem Hund Ted suchte sie diverse Hundetrainer auf und lernte dabei Normen Mrozinski kennen und schätzen. Bei der gemeinsamen Arbeit entwickelte sich die Idee zu einer Zusammenarbeit. Aufgrund ihrer Erfahrung mit ihrem Hund wurde sie, wie andere Hundebesitzer*innen immer wieder mit Gefühlen wie Angst, Scham, Wut und eigenen Aggressionen konfrontiert. 
Beruflich liegt ihr Schwerpunkt aktuell im Bereich der Arbeit mit traumatisierten Menschen im Einzel- und Gruppensetting, sie hat Berufserfahrung in den Arbeitsfeldern berufliche Rehabilitation, Psychiatrie, Familienhilfe und Familientherapie, Erziehungsberatung und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. 
 

Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.


HINWEIS:
bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

MÄRZ 2020

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Tagesseminar mit Prof. Dr. Kurt Kotrschal in Düsseldorf
 
Mensch-Hund-Wolf: Wie wir zusammenkamen; wie aus Wölfen Hunde wurden – 
Domestikation: Warum Menschen mit anderen Tieren leben wollen und können und warum das mit Hunden besonders gut geht.
 
Samstag, 7.3.2020 vom 10 – 17 Uhr 
Teilnahme 95,-  / beide Tage Sa + So zus. 180,- €  (jeweils incl. 19 % Mwst)
 
Vor etwa 35 000 Jahren kamen Menschen und Wölfe zusammen, weil sie einander sozial und ökologisch sehr ähnlich waren. 
Wölfe waren wichtige spirituelle Mittler, vielleicht kooperierte man bald auch bei der Jagd auf Mammuts. Die Domestikation begann zunächst als Partnerschaft auf Augenhöhe mit Wölfen, aus denen durch eine Art „Selektion auf Zahmheit“ relativ rasch Hunde entstanden. 
 
Als die Menschen sesshaft wurden, veränderten sich das Verhältnis zu den Wölfen und die Ansprüche an die Hunde.
Die halfen auf der Jagd, bewachten Eigentum, zogen mit in den Krieg und schützten die Herden. Manche Hundetypen wurden auf Territorialität und Aggressionsbereitschaft ausgelesen, bei anderen dagegen wurde eher auf innerartliche Toleranz und auf ein freundliches Wesen gegenüber Menschen Wert gelegt.

Das Interesse an Tieren und Natur gehört zu den Alleinstellungsmerkmalen des Menschen. 
Ein nahezu „zweckfreies“ Leben mit anderen Tieren, ist keine Erscheinung „dekadenter“ moderner Gesellschaften, sondern wird praktiziert, seit es Menschen gibt. Wie C.G. Jung und E. Wilson meinten, sind Menschen von ihrer Natur aus „biophil“.
Dass Menschen aber mit „den anderen Tieren“ nicht nur leben wollen, sondern auch können, liegt vor allem an den evolutionär bedingten Ähnlichkeiten in den sozialen Strukturen und Mechanismen. 

So zählen zu den Gründen, warum Menschen und andere Tiere sozial „ähnlich ticken“, 
  • die gemeinsamen Prinzipien des Verhaltens und der Kommunikation von Emotionen, 
  • der Bau und die Funktionen des Gehirns und der Stress-systeme, 
  • die ähnlichen Gesetzmäßigkeiten der Persönlichkeitsentwicklung, etc. 

Menschen und andere Tiere verfügen mit ihren sozialen Bedürfnissen, ihrer emotionalen, denk- und Bewusstseinsfähigkeit über ganz ähnliche Voraussetzungen, sich aneinander zu binden und relativ symmetrische soziale Beziehungen zu entwickeln. Menschen scheinen an ein Leben mit anderen Tieren in einem Maß angepasst, dass sie diese für ihre gute Entwicklung und ihr Wohlbefinden benötigen.
Daher erscheint ein Leben mit anderen Tieren auch als grundlegendes Menschenrecht.

Besonders geeignet für ein Zusammenleben sind natürlich an den Menschen bereits genetisch angepasste, also domestizierte Tiere. 
Aufgrund des bereits lang andauernden Zusammenlebens mit Hunden nehmen sie dabei natürlich eine Sonderstellung ein. 

Im Seminar werden die neueren Erkenntnisse zur Mensch-Tierbeziehung erörtert.
 
REFERENT:
Kurt M. Kotrschal, Mag.rer.nat., Prof. Dr., geboren 1953 in Linz, verheiratet seit 1975, wohnhaft in Scharnstein/OÖ. und Wien. Studium der Biologie an der Universität Salzburg, dort auch 1981 Promotion und 1987 Habilitation; 1976-1981 Forschungsaufenthalte an den Universitäten Arizona und Colorado, USA. Seit 1990-2018 Leiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle für Ethologie in Grünau/Oberösterreich 1990-2018, Professor i.R. am Department für Verhaltensbiologie Universität Wien. Mitbegründer Wolfsforschungszentrum (www.wolfscience.at). Sprecher der AG Wildtiere am Forum Wissenschaft und Umwelt. Mehr als 250 wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften, Buchbeiträge und Bücher, darunter Österreichs Wissenschaftsbuch des Jahres 2013. Wissenschaftler des Jahres 2010, seit 2006 Kolumnist der Tageszeitung Die Presse, ab 2019 wöchentlicher Blog auf Heute.at

Publikationen:

KOTRSCHAL, K. (2012) Wolf – Hund – Mensch. Die Geschichte einer Jahrtausende alten Beziehung. Wien: Brandstätter. Österreichs Wissenschaftsbuch des Jahres 2013, nun auch als als Piper-Taschenbuch
KOTRSCHAL, K. (2014). Einfach beste Freunde. Warum Menschen und andere Tiere einander verstehen. Wien, Brandstätter. Zur bio-psychologischen Basis unserer sozialen Beziehungen zu anderen Tieren
Tagesseminar mit Prof. Dr. Kurt Kotrschal in Düsseldorf
 
Das neue Bild vom Hund: was Hunde von Wölfen unterscheidet,
neuste Ergebnisse und was die für die Beziehung und Kooperation Hund-Mensch bedeuten.
 
Sonntag, 8.3.2020 vom 10 – 17 Uhr /
Teilnahme 95,-  / beide Tage Sa + So zus. 180,- €  (jeweils incl. 19 % Mwst)
 
Eine Reihe von Domestikationshypothesen versucht zu erklären, wie sich Hunde von ihren Vorfahren, den Wölfen unterscheiden. Das ist auch deswegen eine wichtige Frage, weil es das Zusammenleben mit den Menschen war, das aus Wölfen Hunde machte.

Die Forschungsergebnisse des letzten Jahrzehnts zeigen ein Mosaik von Unterschieden zwischen Wölfen und Hunden, nicht aber „die“ einfache Erklärung.
Als altes Wolfserbe entpuppte sich die Fähigkeit von Hunden, gut mit uns zusammenzuarbeiten, allerdings angepasst an die Bedürfnisse der Menschen.
So entstand – beginnend mit der Selektion auf Zahmheit – aus einem relativ einheitlichen Wolfstypus eine genetisch, in Erscheinungsbild und Eigenschaften große Vielfalt an Hundetypen. Und die wurden zu exzellenten Assistenten, vor allem aber zu wichtigen Sozialgefährten, die Menschen in einer immer komplexeren, globalisierten und immer mehr verstädterten Welt in ihren sozialen Grundbedürfnissen unterstützen.

Tatsächlich fördert ein gutes Leben mit Hund  Wohlbefinden und Gesundheit.
Im Seminar wird eingegangen 
  • auf neuere Ergebnisse zur „Hundwerdung“  
  • auf die Fähigkeit der Hunde, sich auf uns zu beziehen, und 
  • was wir daraus für ein Leben mit Hund lernen können.
  • Eine besondere Rolle im Seminar werden dabei die neueren experimentellen Forschungsergebnisse aus dem Wolfsforschungszentrum Ernstbrunn spielen. 
 
Im Licht des zunehmenden Wissens über die Unterschiede zwischen Wölfen und Hunden kann man auch informierter als bisher über die klassichen „Reizworten“ der Kynologie diskutieren, 
wie etwa 
  • „Dominanz“, 
  • „Rangordnung“ oder 
  • „Aggression“
 
 
REFERENT:
Kurt M. Kotrschal, Mag.rer.nat., Prof. Dr., geboren 1953 in Linz, verheiratet seit 1975, wohnhaft in Scharnstein/OÖ. und Wien. Studium der Biologie an der Universität Salzburg, dort auch 1981 Promotion und 1987 Habilitation; 1976-1981 Forschungsaufenthalte an den Universitäten Arizona und Colorado, USA. Seit 1990-2018 Leiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle für Ethologie in Grünau/Oberösterreich 1990-2018, Professor i.R. am Department für Verhaltensbiologie Universität Wien. Mitbegründer Wolfsforschungszentrum (www.wolfscience.at). Sprecher der AG Wildtiere am Forum Wissenschaft und Umwelt. Mehr als 250 wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften, Buchbeiträge und Bücher, darunter Österreichs Wissenschaftsbuch des Jahres 2013. Wissenschaftler des Jahres 2010, seit 2006 Kolumnist der Tageszeitung Die Presse, ab 2019 wöchentlicher Blog auf Heute.at

Publikationen:
KOTRSCHAL, K (2016). Hund-Mensch. Das Geheimnis der Seelenverwandtschaft. Wien: Brandstätter. Zusammenfassung der neuesten Forschungsergebnisse zu Abstammung Hund und Beziehung zu Mensch

APRIL 2020

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Angelika Lanzerath
   
Aggression aus  verhaltenstherapeutischer und biologischer Sicht
 
Sonntag, 26. April 2020 von 9.30 – 16.30 Uhr /
Teilnahme 95,- € (beide Tage zusammen Sa + So: 180,- €) jeweils incl. 19 % MwSt.
 
Aggression wir störend oft empfunden, derweil sie mit Krawall verbunden, dabei sind die (mindestens drei) Formen der Aggression wichtige biologische Regulationsmechanismen, die ein Zusammenleben von Organismen bei gleichzeitiger Sicherung der Überlebenschance des Individuums regeln. 
Konflikt und Kooperation sind zwei Seiten einer Medaille, beide schaffen im Sozialleben den optimalen Kompromiss und Interessenausgleich.
 
Udo Gansloßer wird in der Theorie und Angelika Lanzerath mit praktischen Beispielen und aus jahrzehntelanger trainerischer Erfahrung abwechselnd folgende Themen behandeln, jeweils im Wechselgesang und ohne exakte inhaltliche Aufteilung:
  • was ist Aggression im verhaltensbiologischen Sinne
  • Gründe aggressionsbedingter Verhaltensweisen in Bezug auf Gene und Aufzuchtbedingungen?
  • welche Bedeutung hat Aggression im kommunikativen Miteinander von Hunden
  • Was geht in einem Hund vor sich, der als gefährlich gilt und was sollte man beachten?
Formen der Aggression: 
  • Angstaggression:  Auswirkung von Kastration bei  Rüde/Hündin
  • Dominanzaggression? Gibt es sie wirklich? 
  • “ Beuteaggression“, ein oft benutzter Begriff, aber was bedeutet er?  Sind Sie auf Ihr schnitzel wütend??
  • Futteraggression 
  • Offensive und defensive Aggression 
  • Aggression im Haus / Auto / auf dem Spaziergang 
  • Aggression Menschen / Hunden gegenüber 
  • Aggression an der Leine /im Freilauf Autoaggression 
Die Befunde aus der neueren Aggressionsforschung lassen hormonelle und neuronale Steuerung, aber auch Erkrankungen mit aggressionsauslösenden Symptomen besser verstehen. Verhaltensbiologische Untersuchungen und Modellrechnungen zeigen den Zusammenhang zwischen Wert einer Beziehung und Eskalation, zwischen Risiko und De-Eskalation. Eine Betrachtung der Biologie der Aggression muss aber auch stammesgeschichtliche und individualgeschichtliche Befunde berücksichtigen. Nur so kann verstanden werden, warum manche Rassen, oder manche Individuen sich hier völlig anders verhalten als andere, und wie eventuell auch eine generelle Beeinflussung aggressionsproblematischer Tiere erfolgen kann.
 
 
Die Referenten: 
 
Dr. Udo Gansloßer, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch, ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.  
 

Angelika Lanzerath: lebt mit mehreren Kuvacz Hündinen zusammen, hat 2002 nach langer Zusammenarbeit mit Günther Bloch die Hunde-Farm „Eifel“ übernommen, Abteilung „Erziehung“. Seit 2016 führt sie ihre „Hundeschule Angelika Lanzerath“. Sie ist anerkannte Sachverständige (LHG NRW) und sieht sich als Dolmetscherin zwischen Mensch und Hund. Unzähligen Mensch-Hund-Teams vor allem mit verhaltensauffälligen Vierbeinern konnte sie schon Hilfestellung geben.  Sie ist Buchautorin und hält bundesweit Seminare und Vorträge zu Themen rund um den Hund.  

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Angelika Lanzerath in Düsseldorf
 
Workaholics kontra Gelassenheit: Hütehunde – Herdenschutzhunde
 
Samstag, 25. April 2020 von 10 – 17 Uhr /  
Teilnahme 95,- € (beide Tage zusammen Sa + So: 180,- €) jeweils incl. 19 % MwSt.
 
Die beiden Rassegruppen der Hütehunde und der Herdenschutzhunde unterscheiden sich in nahezu allen Bereichen ihres Verhaltens
Während die einen darauf selektiert wurden, eng mit dem Menschen zu kooperieren, sollten die andere ihren Job so gut wie ohne Anleitung ausführen.
 
Unterschiede im Hirnstoffwechsel, in den durch Selektion geänderten und herausgezüchteten Verhaltensbereichen, in der bereitschaft zur Kooperation mit dem Menschen in schwierigen Situatioen und in der beeinflussbarkeit durch Umweltreize sind wissenschaftlich erwiesen.
Diese Befunde werden als grundlage für nachfolgende Trainings- und Haltungshinweise zunächst dargelegt
 
Verhaltenstendenzen bei diesen Hundetypen:
 
Hütehunde:
  • Beschäftigung rund um die Uhr? 
  • Was sagt der Zeitplan freilebender Hunde dazu?
  • Wie sollte die Erziehung aussehen?
  • Der optimale Familienhund?
  • Probleme im Alltag mit Hütehunden. 
  • Risiken für Stereotypien, Zwangshandlungen und Epilepsie  kontra Lernfähigkeit und Trainierbarkeit.
 
Herdenschutzhund
  • Neotenie (Verjugendlichung )und Entwicklungsgeschwindigkeit
  • Die sprichwörtliche „Sturheit“ verhaltensbiologisch „durchleuchtet“ (u.a. hormoneller Hintergrund
  • Territorialität und Xenophobie (Fremdenfurcht)
  • Herdenschutzhund = kein Familienhund?
  • Erziehung von Herdenschutzhunden
  • Probleme im Alltag mit Herdenschutzhunden
 
 
Die Referenten: 
 
Dr. Udo Gansloßer, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch, ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.  
 
Angelika Lanzerath: lebt mit mehreren Kuvacz Hündinen zusammen, hat 2002 nach langer Zusammenarbeit mit Günther Bloch die Hunde-Farm „Eifel“ übernommen, Abteilung „Erziehung“. Seit 2016 führt sie ihre „Hundeschule Angelika Lanzerath“. Sie ist anerkannte Sachverständige (LHG NRW) und sieht sich als Dolmetscherin zwischen Mensch und Hund. Unzähligen Mensch-Hund-Teams vor allem mit verhaltensauffälligen Vierbeinern konnte sie schon Hilfestellung geben.  Sie ist Buchautorin und hält bundesweit Seminare und Vorträge zu Themen rund um den Hund.  

MAI 2020

Wochenendseminar mit Robert Mehl und Sophie Strodtbeck
 
THEMA FOLGT
 
Sa. / So., 23. / 24. Mai 2020 

JUNI 2020

Wochenendseminar mit Dr. Adam Miklosi und Dr. Udo Ganslosser
 
THEMA FOLGT
 
Sa. / So., 6. / 7. JUNI  2020 

AUGUST 2020

Wochenendseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Dr. Martin Fischer in Düsseldorf

Verhalten, Physiologie und Anatomie des Hundes, –
eine faszinierende Reise durch den ganzen Hund, besonders dessen Bewegungssystem, sowie seine Organe und ihre Funktionen.

Sa. 1. August 2020 von 19 – 17 Uhr / So. 2. August 2020 von 9.30 bis 16.30 Uhr  / Teilnahme: 180,- € incl. 19 % MwSt.

nur in der Zusammenschau von Befunden aus Anatomie, Funktionsmorphologie, neurobiologischen Funktionen und Verhalten erschließt sich ein Gesamtverständnis der komplexen Zusammenhänge im Hund. Im Dialog beider Wissenschaftler werden Evolution und Funktion in einzigartiger Weise erläutert.

Verhalten, Physiologie und Anatomie bilden eine Einheit, deren Zusammenspiel entschlüsselt werden muss, um Organismen und in unserem Falle Hunde immer besser zu verstehen.
Die Anatomie des Bewegungsapparates und seine physiologische Leistungsfähigkeit machte den Wolf zu einem der ausdauerndsten Läufer mit einem spezifischen Jagdverhalten. 
Auch bei domestizierten Wölfen also Hunden bestimmt dies noch immer den Bedarf an Auslauf, an Lauf- oder Sprintmöglichkeiten u.ä..

Die langjährigen JenaerStudien zur Fortbewegung verschiedener Hunderassen und zu deren funktioneller Anatomie werden den Zuhörern so vorgestellt, dass scheinbar komplexe Sachverhalte verstanden werden.

In den letzten Jahren forschten
Dr. Martin Fischer und sein Team nicht mehr nur am Bewegungsapparat des Hundes, sondern auch an 

  • Schädel 
  • Schädelform 
  • Bezahnung 
  • Bindegewebe / Faszien. 
  • seit 2017 neue Erkenntnisse zu Kreuzbandrissen verschiedener Hunderassen
  • eine Doktorarbeit zum Thema Agility brachte ebenfalls neue Erkenntnisse 

Dr. Udo Ganslosser:

  • Erkenntnissen zum Verhalten, besonders auch dessen hormoneller Grundlagen, 
  • die Wechselwirkungen zwischen neuronaler Reifung, Entwicklung und Stabilisierung der Hormon- und Botenstoffsystem und dem jweils vorher stattfindenden Verhalten führen längerfristig zu individueller Verschiedenheit von Verhaltensstrategien bei Hunden.
  • Aspekte wie etwa sensible Phasen, bahnende Wirkung von chemischen und elektrischen Vorgängen mit oft lebenslangen Wirkungen, sowie die ebenfalls oft lebenslang oder zumnindest langanhaltenden Beeinflussungen durch medzinische Aspekte gerade auch in den sensiblen Phasen folgen durchaus ähnlichen Zusammenhängen wie in der Beeinflussung anatomischer Strukturen durch Bewegungen.

 

Referenten: 
Prof. Dr. Dr. h.c.Martin S. Fischer, Institut für Zoologie und Evolutionsforschungmit Phyletischem Museum, Friedrich- Schiller-Universität Jena
PD Dr. Udo Gansloßer, Priv. Doz. für Zoologie am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und Lehrbeauftragter am Institut für Zoologie und Evolutionsforschungder Friedrich- Schiller-Universität Jena.

SEPTEMBER 2020

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Kate Kitchenham in Düsseldorf
 
STREUNER UND WILDE HUNDE
 
Sa. 12. September 2020 von 10 – 17 Uhr / Teilnahme: 95,- € incl. 19 % MwSt.
 
Über Streuner gibt es viele Mythen und Märchen, die häufig auf Einzelerlebnissen im Urlaub, Berichten von Tierschützern oder von „Hörensagen“ beruhen. Doch wie sieht das wahre Leben eine Hundes aus, der zwar oft in der Nähe des Menschen lebt, aber seinen Alltag unabhängig von unserem Einfluss gestalten kann?
  • Sind besitzerlose Hunde aggressiver?
  • Was zeichnet ihren Alltag aus?
  • Können sie noch ohne Hilfe von Menschen Welpen erfolgreich aufziehen? 
  • Übernehmen Rüden Vaterpflichten oder machen sie sich nach dem Deckakt aus dem Staub? 
  • Was bestimmt eigentlich ob Hunde als Einzelgänger, zu zweit oder in Rudeln leben? 
  • Bilden sie Rudel, und wenn ja, unter welchen Umständen? 
  • Wann macht es Sinn, besitzerlose Hunde aus dem Ausland nach Deutschland zu holen, welche Umstellungen müssen die Hunde bewältigen? 
Kate Kitchenham und Udo Gansloßer fassen neue Erkenntnisse aus der Streunerforschung zusammen: sie reisen mit uns einmal um die Welt, präsentieren aktive Forscher aus Indien, Italien, Kanada, Spanien, Marokko und Russland und zeigen, welche ökologischen Faktoren bestimmen, wann Hunde als Streuner oder verwilderte Hunde bezeichnet werden müssen und welche Vielzahl an unterschiedlichen „Lebensentwürfen“ es für Hunde gibt. 
 

Wie immer schlagen Sie den Bogen zur Praxis und überlegen, was wir aus den Erkenntnissen über das Leben der Streuner und verwilderten Hunde für unseren Alltag, den Umgang und das Training mit unserem Hund mitnehmen können und sollten.

Referenten:

Kate Kitchenham  studierte Kulturanthropologie und Zoologie, schreibt seit Jahren als Wissenschaftsjournalistin regelmäßig für ausgezeichnete Zeitschriften wie DOGS und verfasste sieben Fachbücher über Hunde. Ihre über die Jahre gewachsenes Hundewissen macht die Hamburgerin zur Moderatorin („Der Haustiercheck“) und häufig in Sendungen eingeladenen TV-Expertin. Neben TV, Schreiberei und den Vorträgen und Seminaren in Deutschland und der Schweiz bietet sie in Lüneburg ein individuelles Coaching für Hunde-Menschen-Teams an.

Dr. Udo Gansloßer, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch, ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.  

OKTOBER 2020

Wochenendseminar mit Robert Mehl in Düsseldorf
 
Thema folgt
 
Sa. / So. 25. / 25. Oktober   

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Von der Tierärztekammer Schleswig Holstein und Niedersachsen als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer anerkannt