2021

HINWEIS: für alle Praxisseminare –
Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

Tagesseminar mit Dr. Udo Ganslosser und Petra Krivy in Willich
 
So geht’s nicht weiter – Von Unarten und Marotten
 
Teilnahme: 110,- €
Samstag, 06.März 2021 von 10:00 – 17:00 Uhr
 
Welcher Hundehalter hat nicht schon hin und wieder Stoßgebete gen Himmel gerichtet und gestöhnt „So geht’s nicht weiter“, wenn sein vierbeiniger Begleiter wieder einmal an der Leine randaliert,
im Café lautstark um ein Häppchen gebettelt oder beim Spaziergang den Jogger in die Flucht geschlagen hat.
Doch was kann man tun, um dem treuen Gefährten solche Unarten abzugewöhnen?
 
Und kann man Marotten und „Spleens“ nicht einfach hinnehmen?
In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, was Unarten, Marotten und „Ticks“ sind und ergründen deren mögliche Ursachen und Hintergründe.
Es wird verdeutlich, warum Unarten nicht gleichbedeutend Verhaltensprobleme sind,
aber auch erläutert, warum aus einer Marotte ein Problem erwachsen kann und wie deshalb eine Umorientierung des Hundes sinnvoll umgesetzt wird.
 
Einige konkrete, praxisnahe Übungsabläufe werden vorgestellt, die von jedem Hundehalter leicht nachzuvollziehen sind.
 
Thematisch passende Videosequenzen und Powerpoint-Bilder verdeutlichen dabei das Gesagte.
Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion sind wie immer gern gesehen.
 
REFERENTEN:
Dr. Udo Gansloßer, Priv.Doz. für Zoologie am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald und Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, führt regelmäßig Kurse in Verhaltens- und Tiergartenbiologie durch sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten durch, übernimmt Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung. Dr. Ganslosser ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.
 
Petra Krivy ist Züchterin, Buchautorin, Referentin und leitet die Hundeschule Tatzen-Treff im Kreis Olpe, NRW. Sieist bekannt durch regelmäßige Fachartikel und viele Buchveröffentlichungen und gilt als gefragte Referentin zu verschiedenen Themengebieten aus dem Mensch-Hund-Alltag und zu problematischen Verhaltensweisen.
Tagesseminar mit  Angelika Lanzerath in Willich / Düsseldorf
 
Erziehung von Sturköpfen
 

Sa. 20. März 2021 von 10 – 17.30 Uhr

aktive Teilnahme 120,-  € / passive Teilnahme 95,- € (incl. Mwst)

Gibt es wirklich sture Hunde?
Diese Frage wird so manchem Hundehalter ein verzweifeltes Lächeln ins Gesicht zaubern.
Eigentlich klappt nichts so wie man es sich vorgestellt hatte, als man einen Hund ist Haus holte.

Hunde können den Hundehalter buchstäblich zur Weißglut bringen!

– Warum möchten manche Hunde den ganzen Tag gefallen und mit dem Mensch kooperieren?
– Und warum sind eben andere Vierbeiner überhaupt nicht daran interessiert?

Bestimmt hat der Vierbeiner einen – Esel – im Erbgut, oder er gehört mit Sicherheit einer Rasse oder einem Hundetypen an, den man eben nicht erziehen kann.

Und so stielt sich so mancher aus der Verantwortung indem die ganz „besonderen Rasseeigenschaften“ als Ursache für ein Versagen in der Erziehung zum alltagstauglichen Hund herangezogen werden.

– Herdenschutzhunde sind eben so!
– Molosser sind eben so!
– Windhunde sind eben so!

Basta!

Schade, wenn so früh aufgegeben wird. Natürlich ist das der bequemste Weg, aber man bringt sich um unendlich viel Freude, die gerade die Erziehung eines Hundes mit – Eselsgen – machen kann.

Denn oft sind es ganz einfache Tipps die den Zweibeiner auf den richtigen Weg bringen, mit dem vierbeinigen Gefährten ein tolles Team zu bilden. Denn man kann nicht nur diese Hunde erziehen… Man muss es sogar!

Wie man das macht, was man tun und nicht tun sollte, das werden wir in diesem Seminar ausführlich besprechen und im praktischen Teil umsetzen.  
Natürlich ist wie immer Zeit die – den eigenen Hund – betreffenden Fragen anzusprechen.

 

Die Referentin: 

Angelika Lanzerath: lebt mit mehreren Kuvacz Hündinen zusammen, hat 2002 nach langer Zusammenarbeit mit Günther Bloch die Hunde-Farm „Eifel“ übernommen, Abteilung „Erziehung“. Seit 2016 führt sie ihre „Hundeschule Angelika Lanzerath“. Sie ist anerkannte Sachverständige (LHG NRW) und sieht sich als Dolmetscherin zwischen Mensch und Hund. Unzähligen Mensch-Hund-Teams vor allem mit verhaltensauffälligen Vierbeinern konnte sie schon Hilfestellung geben.  Sie ist Buchautorin und hält bundesweit Seminare und Vorträge zu Themen rund um den Hund.

 

Tagesseminar mit Angelika Lanzerath in Alpenrod / Westerwald

„Einer geht noch!“ – Mehrhundehaltung

Sonntag, 21. März 2021 
von 10 bis 17 Uhr 
Teilnahme: passiv 90,- € / aktiv 135,- € (incl. 19 % Mwst)

Bei vielen Hundehaltern kommt mit der Zeit der Wunsch auf, einen weiteren Vierbeiner zu dem schon vorhandenen Hund ins Haus zu holen. Aber was ist dabei zu beachten, damit aus der „Lust der Mehrhundehaltung“ kein unüberbrückbarer Frust wird? Hunde, die miteinander vergesellschaftet werden, bilden kein Rudel sondern eine soziale Gemeinschaft. 

  • Heißt es da: „Gleich und Gleich gesellt sich gern „oder eher:“Gegensätze ziehen sich an“?
  • Was bringt das Leben mit einer Vielzahl an Pfotenpaaren im Alltag mit sich?  
  • Welche Anforderung stellt die Mehrhundehaltung an den Menschen?
  • Soll er eingreifen ja oder nein?  
  • Und wenn „ja“ wann konkret?
Tipps für die Zusammenführung, Tücken im Alltag
„Gemeinsam sind wir unausstehlich“ und, und, und, und……………..

Bei diesem Seminar besteht für die Teilnehmer ausführlich die Möglichkeit, über Probleme in der eigenen Mehrhundehaltung zu sprechen, oder Fragen zu stellen, die den Zweibeiner im Bezug auf die Haltung oder Anschaffung von zwei, drei, vier……….Hunden beschäftigen.

Von den aktiven Hundeteams werden Videoaufnahmen gemacht und gemeinsam analysiert.
Außerdem wird für den Alltag „geübt“ , um eventuell bereits bestehende Problemchen besser bewältigen zu können.

Passive Teilnahme ohne Hund
Aktive Teilnahme mit Rudel 3 MHT (Voraussetzung: Mindestens drei Hunde die schon 6 oder mehr Monate miteinander leben)

 
Die Referentin: 
Angelika Lanzerath: lebt mit mehreren Kuvacz Hündinen zusammen, hat 2002 nach langer Zusammenarbeit mit Günther Bloch die Hunde-Farm „Eifel“ übernommen, Abteilung „Erziehung“. Seit 2016 führt sie ihre „Hundeschule Angelika Lanzerath“. Sie ist anerkannte Sachverständige (LHG NRW) und sieht sich als Dolmetscherin zwischen Mensch und Hund. Unzähligen Mensch-Hund-Teams vor allem mit verhaltensauffälligen Vierbeinern konnte sie schon Hilfestellung geben.  Sie ist Buchautorin und hält bundesweit Seminare und Vorträge zu Themen rund um den Hund.  

Wochenendseminar mit Michael Stephan in Willich / Düsseldorf

Erlebnis innige Zuneigung

Sa. / So: 27.03.-28.03.21 Teilnahme: Aktiv: 230,00 €  Lebenspartner: 110,00 €

Unser Zusammenleben mit Hund in einer Mensch-gemachten Umwelt ist geprägt von Führung, Absicherung und Erledigung von Aufgaben. Diese Aufgaben bauen wir auch in das gemeinsame Spiel mit unseren Hunden ein und praktizieren Zweckspiele. Leider bleibt dabei oft wenig Raum dem Hund auf eine für ihn natürliche Art und Weise etwas zurück zu geben und ihm als Partner innige Zuneigung im Spiel zu schenken.

„Freies Spiel“ erleben wir oft unter Hunden und fragen uns, warum können wir das nicht mit unserem Hund erleben?

Das Seminar „Erlebnis innige Zuneigung“ bietet die Möglichkeit, sich von den Zwängen des Alltags komplett zu lösen und dabei eine unbekannte Facette des Zusammenseins mit dem Hund zu erleben. Dieses Erleben ist freies Spiel, das auf allen Ebenen, nämlich in Form von Bewegung, Einsatz von Hilfsmitteln, sowie das Anbieten von sozialen Zuneigungsgesten abläuft.

Die Mensch-Hundeteams erleben sich dabei gegenseitig auf neue Art und der Mensch lernt die Energielevels seines Hundes zu verwalten und zu steuern.

Aber immer so, dass der Mensch sich auf die soziale Ebene des Hundes einlässt. So wird er zum schönsten Partner im „Erlebnis innige Zuneigung”.

 

REFERENT:
Michael Stephan: Philosophie

Kern meiner Arbeit mit Mensch und Hund ist
– komplexe Herausforderungen für Mensch und Hund handhabbar zu machen
– angemessene Lösungsansätze zu erarbeiten
– meine fundiertes Wissen und Handwerkszeug nachvollziehbar zu vermitteln
– emphatisch sowohl auf den Menschen als auch auf den Hund einzugehen
– ebenso begeisternd und mitreißend wie reflektiert und behutsam zu agieren 

 

April

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski & Julia Besche in Willich
 
Trainer-Workshop: Didaktik im Hundetraining/ Aufbau von Beratung & Gruppentraining
 
Sa. / So. 10. / 11. April 2021 (Sa von 10 – 18 / So von 10 – 16 Uhr)
Teilnahme: 215,- € (incl. Mwst)
 
Als Hundetrainer*innen sind Gespräche mit unseren Kund*innen der Schlüssel zum Erfolg, hier können wir Impulse bei Menschen setzen. Dazu ist es sinnvoll, Gesprächs- & Beratungstechniken zu kennen und nach Möglichkeit auch schon einmal in der Praxis ausprobiert zu haben. Genau darum soll in diesem Workshop gehen, insbesondere in Bezug auf Einzeltrainings und Gruppentraining:
  • Wie baue ich ein Beratungsgespräch auf?
  • Worauf kommt es im Umgang mit Kund*innen im Kontext von Beratungsgesprächen an?
  • Wie gehe ich mit Widerständen seitens der Kund*innen um?
  • Wie baue ich eine Gruppenstunde sinnvoll auf?
  • Welche Schwierigkeiten können in Bezug auf Gruppenstunden auftreten und wie gehe ich damit um?
  • Diese und weitere Fragen beantworten wir im Rahmen dieser Fortbildung.

    Neben theoretischem Input soll es vor allem auch darum gehen, verschiedene Techniken zu erproben und zu reflektieren.

Referent:
Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.
 
Referentin:
Julia Besche ist hauptberuflich als Verwalterin einer Professur im Fachbereich Soziale Arbeit an einer Hochschule in Niedersachsen tätig und im Nebenberuf Hundetrainerin, zertifiziert nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein.

April

Wochenendseminar mit Gerd Leder in Alpenrod / Westerwald

Workaholics oder doch Teddybären? 

Der richtige Umgang mit Hütehunden und Herdenschutzhunden.

Sa./ So. 29. – 30. Mai 2021 von 10 – 17 Uhr / Teilnahme 195,- € incl. MwSt

Obwohl die Schäferei aus unserem Land nur noch selten zu finden ist, nimmt die Anzahl der Hütehunde stetig zu. 

Border Collies, Australian Shepherds, Bearded Collies, Cattle Dogs, 

altdeutsche Hütehunde und auch andere Vertreter dieser Hundetypen sind aus dem heutigen Straßenbild kaum noch wegzudenken. 
Ihnen wird ein sanftmütiger Charakter und eine starke Bindung an den Menschen sowie eine generell gute Ausbildbarkeit zugeschrieben.
Unter dem Sammelbegriff „Treib- und Hütehunde“ vereint die FCI all diese Rassen, obwohl sie sich im Charakter ebenso unterscheiden, wie in ihrem Aussehen und ihrer Arbeitsweise.

Immer häufiger tauchen in Deutschland ebenfalls Vertreter der sogenannten Herdenschutzhunde auf.
Oft wird bei der Anschaffung ihr äußeres Erscheinungsbild hervorgehoben, welches an einen kuschligen Teddybären erinnert. 

Ihre ruhige und sanfte Art scheinen sie zum hervorragenden Familienhund zu qualifizieren. 
Dass sie laut der einschlägigen Literatur über keinerlei Jagdtrieb verfügen und ansonsten als sanftmütiger Beschützer beschrieben werden, verstärkt diesen Eindruck noch.

In diesen beiden Seminartagen nähern wir uns diesen Hunden über Ihre verschiedenen ursprünglichen Einsatzgebiete.

Wir betrachten 
Schäferhunde, 
Border Collies, 
altdeutsche Hütehunde wie den Harzer Fuchs, 
Herdenschutzhunde und 
andere Rassen anhand mitgebrachter Videosequenzen bei ihrer Arbeit.

Ausgehend von diesen Beobachtungen widmen wir uns der Frage, ob wirklich jeder Hütehund für jede Art des Hundesports geeignet ist und worauf man sich einlässt, wenn man das Zusammenleben mit einem Herdenschutzhund beschließt. 

Eventuell daraus resultierende Probleme werden genauso erörtert, wie Beschäftigungs- und Auslastungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Gerd Leder, gehörte nach seinem Studium der Geografie zum Mitarbeiterstamm von Dr. Erik Zimen und gilt als ausgewiesener Experte hinsichtlich der Entstehung und Verbreitung unserer Haushundrassen und ihren Ursprüngen.
Seit 2009 ist er zertifizierter Hundetrainer, er hält Vorträge und Seminare und betreibt seit 2000 eine Hundeschule. Nicht nur seine offene und unkomplizierte Art, sondern auch sein großer Wissensschatz, den  an die ZuhörerInnen weiter gibt, machen die Veranstaltungen mit ihm zu einem Erlebnis.

Juni

Wochenendseminar mit Dr. Claudia Fugazza in Willich / Düsseldorf

DO AS I DO – Machs mir nach
eine neue Trainingsmethode, basierend auf sozialem Lernen

Sa./So.: 12./13. Juni 2021 / Sa: 10 – 17 Uhr / So 10-16 Uhr
Teilnahme: 230,- € incl. MwSt. 

Soziales Lernen bedeutet, sich neue Verhaltensweisen durch Beobachtung anderer anzueignen.
Neue ethologische Studien des Lehrstuhls für Ethologie an der Eötvös Loránd Universität in Budapest deckten die sozial-kognitiven Fähigkeiten von Hunden auf und bewiesen, dass die sozialen Fähigkeiten der Hunde so weit entwickelt sind, dass Hunde neue Tricks erlernen können, indem sie Menschen einfach nachahmen.

„Do as I do“ (Mach‘s mir nach) ist eine neue Trainingsmethode, die auf den sozialen Fähigkeiten des Hundes basiert, besonders auf seiner Fähigkeit nachzuahmen.
https://youtu.be/NmQpLTg57fM
Mit dieser Methode lernen Hunde schneller neue Verhaltensweisen als durch traditionelle Trainingsmethoden und sie erinnern sich im Laufe der Zeit auch besser an diese.

Jede Aktion, die vom Besitzer vorgeführt werden kann, kann mit der „Do as I Do-Methode“ gelehrt werden. Die „Do as I Do-Methode“ ist besonders effizient für Aktionen, wie z.B. eine Schublade öffnen, Schließen der Tür, Objekte in einem Korb usw. zusetzen (zum Beispiel Aktionen, die typischerweise durch Assistenzhunde ausgeübt werden).

Das Seminar
Das Seminar findet in englisch statt, wird aber übersetzt /die Präsentation erhalten Sie in deutsch.

Während des Seminars wird Claudia Fugazza beschreiben, wie man Hunden die „Nachahmerregel“ beibringt und wie man anhand des Trainingsprotokolls voranschreitet. Den Hunden wird zuerst vermittelt, eine kleine Gruppe von bekannten Handlungen nachzuahmen (Aktionen, die bereits mit traditionellen Techniken trainiert wurden) und wir werden diese Regel dann verallgemeinern. Am Ende des Trainingsprotokolls kann der Besitzer seinen Hunden neue Verhaltensweisen beibringen und ihnen einfach zeigen, was zu tun ist. Nachdem diese neuen Verhaltensweisen /Aktionen erlernt worden sind, wird dafür ein Wort als Kommando zugefügt.

Claudia Fugazza wirddie kognitiven Fähigkeiten, die in der Nachahmung impliziert sind, erklären. Diese Trainingstechnik ist die erste Trainingsmethode basierend auf den sozialen kognitiven Fähigkeiten des Hundes.

Programm des 2 Tage Seminars

       1. Tag

  • vormittag
  • Theorie: Soziales Lernen bei Hunden
  • Das Trainingsprotokoll 1. Phase
  • Praxis: Das Lehren der Imitationsregel 
  • nachmittags
  • Theorie: 2. Phase des Trainingsprotokolls
  • Praxis: Das Lehren der Imitationsregel

    2. Tag
  • vormittags
  • Theorie: “Do as I do” als Trainingsmethode
  • Das Trainingsprotokoll 2. Phase
  • Praxis: Die Generalisierung der Imitationsregel 
  • nachmittags
  • Theorie: die Effektivität der Do as I do Methode bei Hunden, wissenschaft. Studien
  • Praxis: Das Lehren neuer Verhaltensweisen mit “Do as I do”

Wichtig! Hunde, die an dem Seminar teilnehmen, (maximal 10) sollten mindestens 3 verbale Kommandos (keine Zeigegesten) sowie das verbale Kommando „ sitz und bleib” beherrschen. Jeder Hundebesitzer kann die 3 Kommandos / Übungen aussuchen, sie sollten aber imitierbar sein, d.h. der Halter sollte sie seinem Hund vormachen können.Etwa 4 Wo. vor dem Seminar wird es ein Webinar für die aktiven Teilnehmer geben, damit sie die Übungen richtig aufbauen.

Jede Verhaltensweise , die nachgemacht werden kann ist ok,, also alles, was der Halter vormachen kann – demnach keine Übungen wie: unter den Beinen des Halters durchgehen, oder dem Halter Pfote geben) Übungen, bei denen der Hund etwas mit der Nase oder einen Target-stab mit der Pfote berühren muss, auf einen Stuhl klettern, auf den Agility-Tisch springen, hinlegen, im Kreis drehen, über eine Hürde springen (etwas einfaches für den Start). Das sind nur Beispiele, jeder kann sich etwas anderes imitierbares überlegen

 

Referentin: Dr. Claudia Fugazza
Entwickelte diese Trainingstechnik sowohl als Hundetrainerin als auch als Forscherin der Ethologie des Hundes.

  • Forscherin in der Forschungsgruppe Familienhundprojekt, Institut für Ethologie, Eötvös Loránd Universität Budapest
  • PhD in Ethologie bei Prof. Miklosi (Eötvös Loránd Universität Budapest) mit einer Forschung über Hunde soziale kognitive und nachahmende Fähigkeiten, mit dem „Do as I Do- Protokoll“
  • Ehemalige Hundetrainerin, spezialisiert auf Verhaltensprobleme bei Happy Dog School (Como – Italien)
  • Autor des Buchs und DVD „DO AS I Il cane impara guardandoci DO“, herausgegeben von Haqihana und in Spanischen von Dogalia übersetzt, in deutscher und russischer Sprache von Dogfriend Verlag und DVD in englischer Sprache von Tawzerdog bearbeitet.

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski in Willich

Methodenvielfalt im Hundetraining 

19.06.-20.06.2021
Sa. 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und So. 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Teilnahme: 215,- €

 

Hundetraining ist vielfältig, facettenreich und sollte immer so individuell gestaltet sein, eben angepasst an das Mensch-Hund-Team.

Im Rahmen dieses Workshops geht es darum, unterschiedliche Trainingsmethoden kennenzulernen, zu durchleuchten und zu erkennen, welche Vorgehensweise in welchen Fällen sinnvoll ist und wo die jeweiligen Methodiken Grenzen finden.

Außerdem beschäftigen wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten, Training zu gestalten, Gruppen zu organisieren und Kurse zu strukturieren.

Jeder Teilnehmer ist dazu eingeladen sich aktiv im Seminar einzubringen. Wir freuen uns auf spannende und abwechslungsreiche Tage.

Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

Wochenendseminar mit Sami El Ayachi in Willich / Düsseldorf

„So nah und doch so fern – das Leben mit einem Smalltalker“

Sa., 26.06. – So., 27.06.2021

Teilnahme mit Hund: 220,- € / Teilnahme ohne Hund 180,- € (incl. MwSt)

Der Smalltalker hat natürlich keine Zeit und Dynamik ist oft sein zweiter Vorname. Jede gemeinsame Beschäftigung langweilt ihn in kürzester Zeit…

Zunächst einmal ist es aber doch schön zu bemerken, dass der Hund, auch wenn nur für kurze Augenblicke, in der Lage ist mit Ihnen zu kommunizieren.

Wer sich jedoch selber genau beobachtet, wird feststellen, dass auch der Mensch immer häufiger Smalltalk betreibt.  Sätze werden nicht mehr ausgesprochen und Antworten nicht mehr abgewartet. Körperliche Bewegungen werden auf ein Mindestmaß reduziert oder missverständlich und vor allem aber schnell ausgeführt.

Die Entdeckung der Langsamkeit, die Beobachtung der wechselseitigen Einflüsse, die Präzision der körperlichen Bewegungen werden innerhalb des WS zu Veränderungen und Intensivierung der Kommunikation führen. Und wenn die Kommunikation grundsätzlich stimmt, sind so viele Dinge möglich…

Darüber hinaus werden wir die Persönlichkeit der Hunde einschätzen und viel über den Umgang von Nähe und Distanz sprechen.

Der weiteste Weg beginnt mit einem Schritt und genau so könnte auch der Weg zur Kommunikation zwischen Mensch und Hund bei Ihnen beginnen…!
Dieser Workshop ist ein Klassiker und gleichzeitig die Grundlage bzw. der Grundbaustein meiner gesamten Arbeit.

Referent: 
Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen. 

3-Tage Trainerworkshop mit Sami El Ayachi in Willich / Düsseldorf

Körpersprachliches Longieren für Trainer

Seminarzeiten:

Mo. 28. Juni 2021 von 10 – 17 Uhr
Di. 29. Juni 2021 von  10 – 17 Uhr
Mi., 30. Juni 202 von 10 – 16 Uhr

aktive Teilnahme 400,- € incl. MwSt

In den letzten Jahren ist das Longieren mit Hund immer populärer geworden. Sami El Ayachi hat diesen Trend bereits früh erkannt und individuell modifiziert. Bei seiner Arbeit hat er den Fokus insbesondere auf die Schulung der menschlichen Körpersprache im Umgang mit dem Hund gelegt.

– Erläuterung und Erarbeitung der Beobachtungs- und Schulungsmöglichkeiten der menschlichen Körpersprache

– Einschätzung der jeweiligen Hunde und Menschen

– gemeinsame Erarbeitung der notwendigen Schritte im Aufbau für das jeweilige Mensch-Hund-Team Thematisierung und Aufzeigung des Aufbaus eines fünfstündigen Kurses und der jeweiligen möglichen Stundeninhalte. Es gibt also einen didaktischen Aufbau für einen Kurs.

Der Workshop ist an Trainer gerichtet, bei denen es im Unterricht zukünftig rund laufen soll. Die vorherige Teilnahme an einem Hundehalterworkshop wäre sicherlich hilfreich, jedoch keine Anmeldungsvoraussetzung.Die Teilnahme am Workshop erfolgte aktiv, d.h. mit Hund – max. 15  TN

 

Referent: Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen. 

August

Wochenendseminar mit Sami El Ayachi in Willich / Düsseldorf

„Der Tanz an der Leine“
…kann schön, harmonisch und verbindend sein – der Alltag sieht leider häufig anders aus…..

7. / 8. August 2021
Teilnahme mit Hund: 220,- € / Teilnahme ohne Hund 180,- € (incl. MwSt)
 
Der Alltag sieht leider häufig anders aus. 
  • Die Leine ist stramm, 
  • die Stimmung tief im Keller und 
  • von einer harmonischen Verbindung ist man weit entfernt. 
In diesem zweitägigen Workshop werden die alltäglichen Leinenführigkeiten thematisiert, Veränderungsmöglichkeiten beleuchtet und verbindende Orientierungen zwischen Hund und Mensch erarbeitet. 
  • Die Körpersprache des Menschen
  • Die Körpersprache des Hundes
  • Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund
  • Die Einschätzung von Hunden / Persönlichkeitseinschätzungen von Hunden
  • Die Erarbeitung einer körpersprachlichen Leinenführung mit und ohne Ablenkung
  • Der Aufbau von Verhaltensmodifikationen
  • Der systematische Aufbau von stellvertretenden Konflikten
  • Die Darstellung von verschiedenen Interventionsmöglichkeiten
Es wird sowohl theoretisches wie praktisches Wissen zum Thema „Körpersprachliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund“vermittelt.
Eine grundsätzliche Orientierung des Hundes am Menschen wäre sicherlich hilfreich, aber kein „Muss“ zur Teilnahme. 
Eine Teilnahme am Workshop „Smalltalker“ kann daher häufig eine gute Grundlage für diesen Workshop darstellen.
 
Referent:
Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen. 

2 Tagesseminar mit Sami El Ayachi in Willich / Düsseldorf

Longieren mit dem Hund

09.08.-10.08.2021

Teilnahme mit Hund: 220,- € / Teilnahme ohne Hund 180,- € (incl. MwSt)

In den letzten Jahren ist das Longieren mit Hund immer populärer geworden. Sami El Ayachi hat diesen Trend bereits früh erkannt und individuell modifiziert. Bei seiner Arbeit hat er den Fokus insbesondere auf die Schulung der menschlichen Körpersprache im Umgang mit dem Hund gelegt.

– Erläuterung und Erarbeitung der Beobachtungs- und Schulungsmöglichkeiten der menschlichen Körpersprache

– Einschätzung der jeweiligen Hunde und Menschen

– gemeinsame Erarbeitung der notwendigen Schritte im Aufbau für das jeweilige Mensch-Hund-Team 

Dieser Workshop richtet sich an Neueinsteiger sowie an Fortgeschrittene Teilnehmer, jeder wird dort abgeholt wo er steht.

Referent: Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen. 

September

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski in Willich:
 
Monster, Memme, Mittäter – Hunde in Interaktion
 
25.09.-26.09.21 / Sa. 10:00 Uhr- 18:00 Uhr und Sonntag 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Aktiv: 225,- Passiv 200,-€
 
Wie ist er denn so?
Eher der große Zampano oder doch nicht der größte Held auf dem Fußballplatz?
Auf jeden Fall ist der Hund ein in Sozialverbänden lebender Beutegreifer, soviel steht fest. Und viele Verhaltensweisen unserer Vierbeiner dienen der Konfliktlösung, angefangen bei der aggressiven Kommunikation über Demutsgesten bis hin zur Flucht.
Doch bedeutet das, dass „die das schon unter sich regeln“?
 
An diesem Wochenende geht es darum,
· die Körpersprache und Kommunikation der Hunde untereinander,
· in Verbindung mit dem Sozialpartner Mensch zu erkennen und
· zu identifizieren, wann es ratsam ist, einzugreifen oder wann man „fünf gerade sein lassen kann“.
Durch Beobachtung unserer Hunde in einer gemischten Gruppe und in Interaktion mit dem Menschen (z.B. bei Leinenbegegnungen) schätzen wir das Verhalten der Vierbeiner ein, befassen uns mit den verschiedenen Formen aggressiver Kommunikations und Konfliktlösungsstrategien unserer Hunde und erarbeiten schließlich Ansätze, wie wir unerwünschtem Verhalten entgegenwirken können.
 
Wichtige Infos zum Workshop:
Willkommen sind alle Hunde, auch solche, die verhaltensoriginell mit Artgenossen oder Menschen sind. Maulkörbe finden wir nicht nur unglaublich schick, sondern mit Blick auf die Gesundheit aller Beteiligten auch sehr sinnvoll ?
 
Ausgenommen von der Veranstaltung sind lediglich läufige Hündinnen mit Blick auf die sensible Rüdenseele.
 
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

Oktober

Wochenendseminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf

Trainer-Workshop: Aggression bei Hunden gegen Hunde und Menschen

Sa. -So. 09. 10. – 10 10 2021 (Sa von 10 – 18 / So von 10 – 16 Uhr)
Teilnahme passiv: 190,- € / aktiv 215,-€ (inkl. MwSt.)
 
Die Teilnahme setzt nicht voraus, dass der Teilnehmer einen aggressiven Hund besitzt.

Sicherer Umgang mit aggressiven Hunden

Gerade in der Arbeit mit aggressiven Hunden und deren Besitzern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Insbesondere dann, wenn es zu einem Beißunfall innerhalb der Familie gekommen ist, sehen wir uns mit Kunden konfrontiert, die hochemotional belastet sind.
Wie konnte es soweit kommen, was habe falsch gemacht? Oft stellt sich die Frage nach der Abgabe des Tieres oder gar danach, ob der Vierbeiner vielleicht besser eingeschläfert werden sollte. Auf der anderen Seite begegnen uns oft Verharmlosungen nach dem Motto “Der eigene Hund beißt nicht, er zwickt!”, vielerlei Begründungen und wie es dazu kommen konnte.

Doch nicht nur der emotionale Moment stellt uns vor Herausforderungen. Auch bei der eigentlichen Arbeit mit einem solchen Hund gilt es einiges zu beachten.
Mit Blick auf Aggression gegen Menschen beantworten wir folgende Fragen:
· Wie schütze ich mich selber bei der Arbeit mit einem aggressiven Hund?
· Wie erkläre dem Kunden die potentielle Gefährlichkeit seines Hundes und die damit verbundene Notwendigkeit, seinen Hund abzuzsichern?
· Wie erkenne ich Verhaltensauslöser? Handelt es sich bei dem Verhalten tatsächlich um Aggression – und wenn ja um welche Form – oder finden andere Verhaltensmuster statt?
· Welche Möglichkeiten kann ich dem Kunden – anhand seiner Lebensrealität – an die Hand geben?
· Und zu guter Letzt? Bin ich selber in der Lage, mit einem Hund zu arbeiten, der aggressiv gegen Menschen ist?

Bei diesem Seminar trainieren wir anhand von praxisnahen Beratungssituationen, die Hintergründe herauszufinden, die zu (reellen) Beißunfällen führten und erarbeiten Strategien, wie man die Betroffenen beraten kann.

Außerdem üben wir praktisch, wie man sich als Hundetrainer in der Beratung aber auch in der praktischen Arbeit mit aggressiven Hunden selber absichern kann und welche Möglichkeiten es gibt, im Falle einer Attacke durch den Hund handlungsfähig zu bleiben.
 
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

5 Tage-Seminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf

Trainer-Workshop: Aggression bei Hunden gegen Hunde und Menschen

 
Sa., 09. 10. 10 Uhr – Mi. 13.10.2021 (16:00 Uhr)
Teilnahme an allen 5 Tagen 475,- € (inkl. MwSt.)
 
Die Teilnahme setzt nicht voraus, dass der Teilnehmer einen aggressiven Hund besitzt.
 
Sicherer Umgang mit aggressiven Hunden
Gerade in der Arbeit mit aggressiven Hunden und deren Besitzern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Insbesondere dann, wenn es zu einem Beißunfall innerhalb der Familie gekommen ist, sehen wir uns mit Kunden konfrontiert, die hochemotional belastet sind.
Wie konnte es soweit kommen, was habe falsch gemacht? Oft stellt sich die Frage nach der Abgabe des Tieres oder gar danach, ob der Vierbeiner vielleicht besser eingeschläfert werden sollte. Auf der anderen Seite begegnen uns oft Verharmlosungen nach dem Motto “Der eigene Hund beißt nicht, er zwickt!”, vielerlei Begründungen und wie es dazu kommen konnte.
Doch nicht nur der emotionale Moment stellt uns vor Herausforderungen. Auch bei der eigentlichen Arbeit mit einem solchen Hund gilt es einiges zu beachten.
 
Mit Blick auf Aggression gegen Menschen beantworten wir folgende Fragen:
· Wie schütze ich mich selber bei der Arbeit mit einem aggressiven Hund?
· Wie erkläre dem Kunden die potentielle Gefährlichkeit seines Hundes und die damit verbundene Notwendigkeit, seinen Hund abzuzsichern?
· Wie erkenne ich Verhaltensauslöser? Handelt es sich bei dem Verhalten tatsächlich um Aggression – und wenn ja um welche Form – oder finden andere Verhaltensmuster statt?
· Welche Möglichkeiten kann ich dem Kunden – anhand seiner Lebensrealität – an die Hand geben?
· Und zu guter Letzt? Bin ich selber in der Lage, mit einem Hund zu arbeiten, der aggressiv gegen Menschen ist?
Bei diesem Seminar trainieren wir anhand von praxisnahen Beratungssituationen, die Hintergründe herauszufinden, die zu (reellen) Beißunfällen führten und erarbeiten Strategien, wie man die Betroffenen beraten kann.
Außerdem üben wir praktisch, wie man sich als Hundetrainer in der Beratung aber auch in der praktischen Arbeit mit aggressiven Hunden selber absichern kann und welche Möglichkeiten es gibt, im Falle einer Attacke durch den Hund handlungsfähig zu bleiben.
 
 
An den 3 Aufbautagen werden wir das Training vertiefen und in Gruppen mit den Hunden arbeiten.
Ziel ist es, das Training an den Hund, die Problematik und der Situation anzupassen.
 
 
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

Wochenend-Seminar mit Gerd Leder am 16. – 17.10.2021 (10-17 Uhr) in Willich

Jagdverhalten bei Hunden. Der richtige Umgang mit dem Jagdtrieb.
passiv 195,- € und aktiv 215,-€

In diesem Seminar wird Gerd Leder über das Jagdverhalten der verschiedenen Rassen bzw. Rassengruppen sprechen und dabei die von Rasse zu Rasse je nach Verwendungszweck unterschiedlichen Verhaltensmuster in Bezug auf das Jagen erklären.

Er wird die Entwicklung der einzelnen Rassen und ihre rassespezifischen Unterschiede anhand von vielen Videos zeigen und mit gewohnt unterhaltsamen und interessanten Information kommentieren. Lösungsansätze für die mit unkontrollierbar jagenden Hunden einhergehenden Probleme werden ebenso erörtet, wie alternative Beschäftigungsmöglichkeiten.

REFERENT: Gerd Leder, gehörte nach seinem Studium der Geografie zum Mitarbeiterstamm von Dr. Erik Zimen und gilt als ausgewiesener Experte hinsichtlich der Entstehung und Verbreitung unserer Haushundrassen und ihren Ursprüngen. Seit 2009 ist er zertifizierter Hundetrainer, er hält Vorträge und Seminare und betreibt seit 2000 eine Hundeschule. Nicht nur seine offene und unkomplizierte Art, sondern auch sein großer Wissensschatz, den an die ZuhörerInnen weiter gibt, machen die Veranstaltungen mit ihm zu einem Erlebnis.

Wochenendseminar mit Michael Stephan in Willich / Düsseldorf


ERLEBNIS TIEFE VERBUNDENHEIT

Do. / Fr. 30./31.Oktober 2021 von 10 bis 17 Uhr
Teilnahme: aktive Teilnahme  235,- € / Lebenspartner 100,- € jeweils incl. 19% MwSt. /
max. 16 Mensch-Hund Teams / max 8 Lebenspartner als Begleitperson
(wenn ein Lebenspartner mit seinem eigenen Hund mitmachen möchte, dann ist er ein aktiver Teilnehmer)

Wir alle sind geprägt von unserer Umwelt. Ausbildung, Beruf, Familie und alle Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben, formten Handlungsmuster, die unsere Interaktion gerade auch mit unserem Hund bestimmen.

Oft wundern wir uns, warum unsere Hunde in bestimmten Situationen immer wieder ein auffälliges Verhalten zeigen und ahnen, dass dieses Verhalten etwas mit uns selbst zu tun haben könnte.

Dieses Seminar baut nicht auf „Techniken“ in der Hundearbeit auf, sondern spricht die physische, psychische, emotionale und spirituelle Ebene zwischen Mensch und Hund an.

Die Teilnehmer werden in geschütztem Rahmen anhand spannender Experimente erleben, wie sie ihre Handlungsmuster erkennen und durchbrechen können und auf allen 4 Ebenen neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangen und jeder wird sehen, wie sich das positiv auf die Beziehung Mensch-Hund und das Verhalten des Hundes auswirkt.

Die Erkenntnis, dass wir jeden Tag aufs Neue die Realität unseres Hundes positiv gestalten können, führt zu dem „Erlebnis tiefe Verbundenheit“.

Inhalte:

  •  Wie beeinflussen meine Handlungsmuster meinen Hund? 
  •  Wie kann ich meine oft unbewussten Handlungsmuster durchbrechen? 
  •  Was verändert sich bei meinem Hund, wenn ich mein Denken und Handeln ändere?
  •  Wie kann ich die Realität meines Hundes immer wieder neu gestalten?
  •  Das „Erlebnis tiefe Verbundenheit“ mit Kopf, Herz und Bauch erleben


    REFERENT:
    Michael Stephan: Philosophie

    Kern meiner Arbeit mit Mensch und Hund ist
    – komplexe Herausforderungen für Mensch und Hund handhabbar zu machen
    – angemessene Lösungsansätze zu erarbeiten
    – meine fundiertes Wissen und Handwerkszeug nachvollziehbar zu vermitteln
    – emphatisch sowohl auf den Menschen als auch auf den Hund einzugehen
    – ebenso begeisternd und mitreißend wie reflektiert und behutsam zu agieren 

ANMELDUNG: bitte Thema / Referent angeben


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