MÄRZ 2019

alle Seminare bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

WE Seminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf
 
Das Jagdverhalten unserer Hunde und Möglichkeiten des Managements
 
Sa., / So., 9. / 10. März 2019 / Teilnahme aktiv: 200,- €    Teilnahme passiv: 170,- €
9.3.2019 von 10 – 18 Uhr und 10.3.2019 von 10 – 16 Uhr
 
Viele Hundehalter kennen das:
Beim Spaziergang passt man eine Sekunde nicht auf, ein Reh oder Hase springt auf und der Hund ist weg.
Was folgt sind häufig Minuten oder gar Stunden voller Sorge um den Vierbeiner und das frustrierende Gefühl, ohnmächtig dazustehen und nichts tun zu können.
Unerwünschtes Jagdverhalten stellt eines der häufigsten Probleme in der Mensch-Hund-Beziehung dar.
Und wenn dieses Verhalten erst einmal eskaliert ist, bleibt unter Umständen nur ein Leben an der Leine oder der Griff zu unerlaubten Hilfsmitteln.
An diesem Wochenende befassen wir uns mit dem Jagdverhalten unserer Hunde und analysieren, wann es eigentlich beginnt und welche Möglichkeiten ich als Hundehalter habe, dies zu kontrollieren.
Wir besprechen, welche Faktoren das Jagen ungünstig bedingen und wie wir im Alltag verhindern können, dass der Hund zum talentierten Jäger heranwächst.
Anhand verschiedener praktischer Übungen stärken wir
– die Orientierung des Hundes an uns Menschen,
– üben den sicheren Abruf unter Ablenkung und
– steigern dies schliesslich, in dem wir mit unserem Hund an der Hasenzugmaschine bzw. an einer Schweißfährte den Ernstfall erproben.
Am Ende steht die Erkenntnis, dass sich Genetik zwar nicht wegerziehen lässt, dass es aber durchaus Möglichkeiten gibt, dieses Verhalten so zu managen, dass ein angenehmes Leben für Mensch und Hund erreichbar ist.
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

 

HINWEIS:  von der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer anerkannt

MAI

3,5 Tage Trainerseminar mit Ina und Thomas Baumann in Düsseldorf
 
Die Vielfalt der hundlichen Aggression – Von strategischer Klugheit bis zum emotionalen Kontrollverlust
 

Di. 21.5. Vortrag zusammen mit Dr. Ganslosser

Mi. / Do, / Fr.  22./ 23. / 24. Mai 2019  – 3 Tage Trainerseminar
Dienstag, 21.5. Vortrag von 18 – 22 Uhr;
Mittwoch, 22. Mai von 10 – 17 Uhr / Donnerstang, 23. Mai von 10 – 17 Uhr / Freitag, 24. Mai von 10 – 16 Uhr
Passiv: 340,- €  / 
aktiv: 370,- €

Inhalte:

• ABC der Gefühle 
• Aggression als effektives „Vielzweckwerkzeug“
• Die Ursachenvielfalt der Aggression
• Unsicherheit, Furcht, Angst
• Frustration, Wut
• Lust und Vergnügen
• Schmerzen und Unwohlsein 
• Wichtige Unterscheidung: operante und emotionale Aggression
• Gut oder schlecht? Konstruktive und destruktive Aggression
• Einschreiten oder nicht? Offensive und defensive Aggression
• Wichtige Umgangsregeln bei hundlicher Aggression

Beschreibung:

In Fachkreisen ist man sich einig: Die Aggression des Hundes gilt als Kernmerkmal der sozialen Kompetenz! Ganauso, wie Feuer Wärme spendet, Wasser den Durst löscht oder ein Messer Brot schneidet, kann Aggression einen Beitrag zur Harmonie in einer sozialen Beziehung beitragen.
Doch Feuer, Wasser oder ein Messer können schlimme Schäden anrichten, wenn sie oder derjenige, der sie nutzt, außer (Selbst-)Kontrolle geraten sollte. 

Dass Hunde in bestimmten Situationen aggressive Verhaltensmuster zeigen können – und auch sollen, gehört ganz einfach zum sozialkompetenten Verhalten unserer Vierbeiner.

Der Versuch, aggressionsfreie Hunde zu züchten, würde definitiv in den Bereich der Qualzucht fallen, denn man würde einem Hund einfach ein wichtiges Werkzeug zur Kommunikation „wegzüchten“. Das wiederum würde der Tierquälerei gleichkommen.

Das Problem, mit dem jedoch viele Hundehalter leben, ist das fehlende Verständnis für aggressive Verhaltensweisen ihrer Vierbeiner. Dabei könnte es recht einfach sein, wenn man die Aggression des Hundes in zwei Bereiche unterteilt. 

Das wäre zum einen die KONSTRUKTIVE Aggression und zum anderen die DESTRUKTIVE Aggression. 

Bei einer konstruktiven Aggression steht nicht das Beißen oder Beschädigen von Menschen oder anderen Hunden im Vordergrund. Vielmehr geht es dem Hund darum, seinen Unmut oder auch Unzufriedenheit in einer bestimmten Situation zum Ausdruck zu bringen. Als bestes Beispiel sei das aggressive Knurren und Drohen genannt, wenn einem Hund ein Artgenosse zu sehr auf die Pelle rückt.

Die konstruktive Aggression ist nicht mehr als die Mitteilung an einen Kommunikationspartner, mit irgendeinem Umstand nicht einverstanden zu sein. Hundehalter, die vehement gegen die konstruktive Aggression vorgehen (reglementieren, bestrafen), begehen grundsätzlich einen Fehler. Sie berauben ihren Vierbeiner einer wichtigen Kommunikationshilfe!


Ganz anders verhält es sich mit der destruktiven (beschädigenden) Form der Aggression. Hunde, die aggressives Verhalten aufzeigen und dabei tendenziell auch bissig vorgehen, sind zumindest kritisch, im Einzelfall sogar als gefährlich anzusehen. 
Sobald Menschen oder Tiere durch einen aggressiven Hund zu Schaden kommen, ist das sicher nicht mehr tolerierbar.
In diesen Fällen sind Hundehalter bei entsprechenden Vorkommnissen auch grundsätzlich mitverantwortlich für das Handeln ihrer Vierbeiner. Und dies auch unter rechtlichen Gesichtspunkten.
Bei aggressiv bissigen Hunden ist jeder Hundehalter zum Handeln verpflichtet. Ein sogenanntes „Anti-Aggressions-Training“ kann mit fachlich kompetenter Unterstützung in den allermeisten Fällen wertvolle Hilfe leisten.
Schuldzuweisungen gegenüber dem Hundebesitzer bezüglich der Ursachen für ein nicht angemessenes Aggressionsverhalten sind übrigens nicht nur unangebracht, sondern in sehr vielen Fällen auch definitiv falsch!

Um aber eine möglichst hohe Schadenssicherheit für das unmittelbare Umfeld gewährleisten zu können, ist grundsätzlich die optimale Gewöhnung an einen Maulkorb unerlässlich. 


Teilnahme am Praxis-Seminar:

Eine aktive Teilnahme ist  nach Beschreibung der Problematik und bestätigter Anmeldung möglich. Die vorherige Gewöhnung an einen Maulkorb wird vorausgesetzt.

Schwerpunkte bilden im Seminar verhaltensanalytische Beurteilungen aggressiver Hunde.
Auf der Grundlage der Analyse-Ergebnisse erfolgen Beurteilung, Beratung und Trainingsempfehlungen. Auch individuell ausgerichtete Trainingsansätze werden im Seminarrahmen umgesetzt.

Da bestimmte Erkrankungen bei einem Hund eine Teilnahme am Seminar ausschließen muss, sollten bei einer Anmeldung evtl. vorliegende gesundheitliche Störungen angegeben werden. 

Referent:

Der Verhaltensexperte Thomas Baumann ist Autor mehrerer Fachbücher und seit vielen Jahren speialisiert im Umgang mit schwierigen Hunden. Seine Leidenschaft gehört dabei analytischen Komplexen, die sich sowohl auf das Konfliktverhalten des Hundes, als auch auf die jeweilige Mensch-Hund-Beziehung beziehen. Zusammen mit seiner Frau Ina gründete Thomas Baaumann die Tierschutzorganisation Dogworld Stiftung

HINWEIS:  bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

MAI

Tagesseminar mit Sami El Ayachi  in Willich / Düsseldorf


Körpersprachliches Longieren mit Hund

Donnerstag, 30.Mai 2019 von 10 – 17 Uhr
Teilnahme: 90,- € passive / 135,- € aktive Teilnahme

Das körpersprachliche Longieren mit Hund bietet eine faszinierende Möglichkeit, die Kommunikation zwischen Hund und Mensch herzustellen, zu festigen und damit eine gute Bindung aufzubauen.


Inhalte des Tagesworkshops:
Was ist longieren mit dem Hund, wie geht das, wie fange ich das richtig an… 


Unsere Körpersprache ist oft undeutlich oder sogar kontrovers zu unseren Wünschen. 
Die Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist dadurch oft gestört. Deshalb schauen wir erst einmal auf unsere eigene Körpersprache und analysieren die Wirkung. 

– Wir lernen uns bewusst zu bewegen und zu verhalten um für den Hund verständlich zu sein. 
– wir lernen die Körpersprache des Hundes zu erkennen, verstehen und sie letztendlich nutzen.


Im Zusammenspiel soll die Kommunikation zwischen Mensch und Hund anschließend besser funktionieren, der Hund kann uns glauben und vertrauen, so dass er sich aufmerksam leiten lässt und zum Beispiel Grenzen und Tabuzonen akzeptiert. 
Der Mensch führt und der Hund folgt praktisch spiegelbildlich.


Referent:Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen.

HINWEIS: Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

JUNI

WE Seminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf
 

„Die mit dem Wolf tanzt“

Über körpersprachliche Kommunikation und ihre Grenzen

Sa., / So., 15. / 16. Juni 2019 – Sa von 10-18 Uhr / So. von 10 – 16 Uhr
Teilnahme: passiv 170,- € / aktiv 190,- € (incl. 19 % Mwst)

Körper“sprachliche“ Kommunikation ist in aller Munde.
Kein Wunder – Hunde können uns sehr gut „lesen“ und reagieren mitunter sehr fein auf unsere nonverbalen Signale.

Und dem entsprechend wird der Hund körpersprachlich beschäftigt, eingeladen, aber auch weggetrieben und unterbrochen. Immer mit dem Ziel, möglichst hündisch zu kommunizieren.

 

Alles gut und schön – doch ist der Mensch kein Hund und der Hund nicht blöd.
Auch die nonverbalen Signale können wie jedes andere „Hilfsmittel“ abnutzen und ihre Wirkung verfehlen.

Schlimmer noch, Hunde sind obligat soziale Lebewesen, so dass die soziale Abgrenzung einen sehr ernsthaften Konflikt darstellt, der oft nur vordergründig „nah am Hund“ ist.

 

So werden viele Hunde weggescheucht und wieder eingeladen, ohne dass es ihnen möglich wäre, eine Erkenntnis für sich daraus ziehen. Eine ziemlich unfaire Sache unter dem Deckmäntelchen der „hundgerechten Kummunikation“.
In diesem Workshop geht es darum, zu überprüfen,
  • wann die nonverbale Einladung bzw. Unterbrechung sinnvoll ist,
  • wo die Grenzen liegen
  • in welchen Situationen das Ganze unfair wird und
  • wann wir besser – ganz menschlich – ein Zeichen setzen sollten
– Wie wirke ich überhaupt auf meinen Hund, nimmt er meine Angebote an oder sind sie ihm relativ egal?
– Wie fühle ich mich als Mensch, wenn ich nonverbal kommuniziere? Immerhin liegt es in unserer Natur, zu „schnacken“?

– Wo sind meine persönlichen Grenzen in der Umsetzung? Und welche Alternativen habe ich, wenn mein Gegenüber mich zwar ganz nett, aber nicht besonders wichtig findet?

 

„Die mit dem Wolf tanzt“ ist ein Workshop, bei dem es darum geht, als Mensch mit dem Hund authentisch zu agieren und jenseits von Trends und Mode meine Kommunikation zu verfeinern.
Referent:
Normen Mrozinski
ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.

Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

HINWEIS:  bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

JULI

3-Tage Trainerworkshop mit Sami El Ayachi in Willich /Düsseldorf

Körpersprachliches Longieren für Trainer 

Mo., 1./ Di., 2./ Mi., 3. Juli 2019
(Mo, Di von 10 – 17 Uhr, Mi von 10 – 16 Uhr)
Teilnahme 400,- € incl. 19% MwSt

In den letzten Jahren ist das Longieren mit Hund immer populärer geworden. Sami El Ayachi hat diesen Trend bereits früh erkannt und individuell modifiziert. Bei seiner Arbeit hat er den Fokus insbesondere auf die Schulung der menschlichen Körpersprache im Umgang mit dem Hund gelegt.

– Erläuterung und Erarbeitung der Beobachtungs- und Schulungsmöglichkeiten der menschlichen Körpersprache

– Einschätzung der jeweiligen Hunde und Menschen

– gemeinsame Erarbeitung der notwendigen Schritte im Aufbau für das jeweilige Mensch-Hund-Team 

Thematisierung und Aufzeigung des Aufbaus eines fünfstündigen Kurses und der jeweiligen möglichen Stundeninhalte. Es gibt also einen didaktischen Aufbau für einen Kurs.

Der Workshop ist an Trainer gerichtet, bei denen es im Unterricht zukünftig rund laufen soll. Die vorherige Teilnahme an einem Hundehalterworkshop wäre sicherlich hilfreich, jedoch keine Anmeldungsvoraussetzung.

Teilnehmer/innen aktiv bis zu 14 

Referent:Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen.

HINWEIS: Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

AUGUST

3-Tage Trainerworkshop mit Sami El Ayachi in Willich /Düsseldorf

Körpersprachliches Longieren für Trainer 

Di., 27./Mi., 28. / Do. 29. August 2019
(Di, Mi von 10 – 17 Uhr, Do von 10 – 16 Uhr)
Teilnahme 400,- € incl. 19% MwSt / Max. 14 Teilnehmer

In den letzten Jahren ist das Longieren mit Hund immer populärer geworden. Sami El Ayachi hat diesen Trend bereits früh erkannt und individuell modifiziert. Bei seiner Arbeit hat er den Fokus insbesondere auf die Schulung der menschlichen Körpersprache im Umgang mit dem Hund gelegt.

– Erläuterung und Erarbeitung der Beobachtungs- und Schulungsmöglichkeiten der menschlichen Körpersprache

– Einschätzung der jeweiligen Hunde und Menschen

– gemeinsame Erarbeitung der notwendigen Schritte im Aufbau für das jeweilige Mensch-Hund-Team 

Thematisierung und Aufzeigung des Aufbaus eines fünfstündigen Kurses und der jeweiligen möglichen Stundeninhalte. Es gibt also einen didaktischen Aufbau für einen Kurs.

Der Workshop ist an Trainer gerichtet, bei denen es im Unterricht zukünftig rund laufen soll. Die vorherige Teilnahme an einem Hundehalterworkshop wäre sicherlich hilfreich, jedoch keine Anmeldungsvoraussetzung.

Teilnehmer/innen aktiv bis zu 14 

Referent:Sami El Ayachi arbeitet als Rechtsanwalt und Hundetrainer in Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Hund-Mensch-Beziehung und war für den Bereich Longieren mit Hund Dozent bei dem Aus- und Fortbildungsinstitut dogument. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist es ihm inzwischen gelungen, das Longieren und das gesamte Training ohne Motivationshilfen durchzuführen.

HINWEIS: Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

SEPTEMBER

Tagesseminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf

Selbstschutz, Umgang und Sicherung von ängstlichen und aggressiven Hunden im öffentlichen Raum

Freitag, 6. September 2019
halber Tag Theorie / halber Tag Praxis – Teilnahme 105,-

Egal, ob ein Hund entlaufen ist, ausgesetzt wurde oder gar seine Fortnahme ansteht. Solche Situationen stellen für Mensch und Hund immer ein Extrem dar.

Dieser Tages-Workhop richtet sich nicht nur an professionell arbeitende Tierschützer*innen, sondern an alle, die beruflich mit Hunden im öffentlichen Raum konfrontiert sind – seien es Angestellte der Ordnungsbehörden, Polizeibeamte oder auch Zusteller.

  • Wie verhalte ich mich angesichts eines aggressiven Hunden und woran erkenne ich die entsprechende Verhaltenstendenz?
  • Wie verhalte ich ängstlichen Hunden und wie kann ich verhindern, dass sie flüchten?
  • Wie arbeite ich deeskalierend?
  • Wann ist es hilfreich und sinnvoll, „Bestechungsmaterial“ einzusetzen?
  • Wie mache ich dem Hund ein freundliches Angebot?
  • Welche Hilfsmittel kann ich zur Sicherung einsetzen?
  • Insbesondere Arbeit mit Fangstange und Moxonleine
  • Arbeit mit Vollschutzanzug/ Schutzausrüstung
  • Sicherung aus der Lebendfalle
  • Sicherung eines festhängenden Hundes
  • Sicherung über einen Beisskorb
Referent: Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.
Wochenendseminar mit Normen Mrozinski in Willich / Düsseldorf

HILFE – ER BEISST

Sicherer Umgang mit aggressiven (K)Hunden

Sa., So., 7. / 8. September 2019  / Sa von 10 – 18 Uhr, So von 10 – 16 Uhr

Teilnahme 180,- € incl. 19 % MwSt.
(kein Preisunterschied zwischen aktiver und passiver Teilnahme, da in Gruppen gearbeitet wird)

Aggressive Hunde gab es schon immer. Und auch die Tatsache, dass manche Hunde Menschen oder Artgenossen beissen, ist so alt wie die Hunde selber.

Die Gründe dafür sind vielfältig:

Für den einen Hund stellt das Anpöbeln anderer Hunde oder Menschen ein gemeinsames Happening mit seinem Menschen dar, der nächste sucht sein Heil im Angriff und hofft, dass das die beste Verteidigung ist und der Dritte verhält sich schlicht wie ein 16-jähriger in der Diskothek.

Für die Besitzer eines solchen Hundes stellt das Verhalten, auch wenn es normal ist, oft ein Riesenproblem dar.

Nicht nur die Sorge, dass der geliebte Vierbeiner jemanden etwas antun könnte und am Ende vielleicht mit Leinen- und Maulkorbzwang belegt werden könnte, auch die Blicke anderer Hundehalter und das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, machen einem das Leben nicht gerade leichter. Wenn es sogar zu einem Beißunfall gekommen ist, sehen wir uns mit Menschen konfrontiert, die hochemotional belastet sind.

Gerade in der Arbeit mit aggressiven Hunden und deren Besitzern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Insbesondere dann, wenn es zu einem Beißunfall innerhalb der Familie gekommen ist, sehen wir uns mit Kunden konfrontiert, die hochemotional belastet sind.

Wie konnte es soweit kommen, was habe falsch gemacht? Oft stellt sich die Frage nach der Abgabe des Tieres oder gar danach, ob der Vierbeiner vielleicht besser eingeschläfert werden sollte. Auf der anderen Seite begegnen uns oft Verharmlosungen nach dem Motto “Der eigene Hund beißt nicht, er zwickt!”, vielerlei Begründungen und wie es dazu kommen konnte.

Doch nicht nur der emotionale Moment stellt uns vor Herausforderungen. Auch bei der eigentlichen Arbeit mit einem solchen Hund gilt es einiges zu beachten.

Mit Blick auf Aggression gegen Menschen beantworten wir folgende Fragen:

  • Wie schütze ich mich selber bei der Arbeit mit einem aggressiven Hund?
  • Wie erkläre dem Kunden die potentielle Gefährlichkeit seines Hundes und die damit verbundene Notwendigkeit, seinen Hund abzuzsichern?
  • Wie erkenne ich Verhaltensauslöser? Handelt es sich bei dem Verhalten tatsächlich um Aggression – und wenn ja um welche Form – oder finden andere Verhaltensmuster statt?
  • Welche Möglichkeiten kann ich dem Kunden – anhand seiner Lebensrealität – an die Hand geben?
  • Und zu guter Letzt? Bin ich selber in der Lage, mit einem Hund zu arbeiten, der aggressiv gegen Menschen ist?

Bei diesem Seminarr trainieren wir anhand von praxisnahen Beratungssituationen, die Hintergründe herauszufinden, die zu (reellen) Beißunfällen führten und erarbeiten Strategien, wie man die Betroffenen beraten kann.

Außerdem üben wir praktisch, wie man sich als Hundetrainer in der Beratung aber auch in der praktischen Arbeit mit aggressiven Hunden selber absichern kann und welche Möglichkeiten es gibt, im Falle einer Attacke durch den Hund handlungsfähig zu bleiben.

Referent:
Normen Mrozinski i
st als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden.
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.

 

OKTOBER

Wochenend Theorie – Seminar mit Normen Mrozinski und Carola Mai, Psychologin in  Düsseldorf
 
Was es mit dem Menschen macht – Hundetraining mit ängstlichen Menschen
 
Sa., / So., 12. / 13. Oktober 2019  /  von 10 – 17 Uhr
Teilnahme 230,- € incl. 19 % MwSt.
„Nachdem Balou mich gebissen hatte, war nichts mehr wie zuvor. 
Eigentlich selbstverständliche Dinge wie Bürsten oder einfach nur Anleinen wurden plötzlich zur kaum zu bewältigenden Herausforderung.“ Eine Kundin
Kaum etwas stellt Hundetrainerinnen vor eine so schwierige Aufgabe wie die Beratung von Menschen, die unter Ängsten in Verbindung mit ihrem Vierbeiner leiden.
Sei es, weil sich der Hund ihnen oder anderen Menschen gegenüber aggressiv verhält, selber Opfer eines Beissvorfalls geworden ist oder der Mensch aus anderen Gründen Angst vor oder um sein Tier hat.
 
Carola Mai ist Psychologin und auf die Arbeit mit Menschen spezialisiert, die Traumata erlitten haben oder unter Angststörungen leiden. 
 
Im Rahmen dieses Wochenend-Seminars erklärt Carola Euch, wie Ängste und Angststörungen entstehen und was sie mit den Menschen machen, die unter ihnen leiden.
  • wie wirken sich Angst auf das Denken, Handeln und Erleben aus?
  • warum können die Betroffenen auch in Bereichen handlungsunfähig sein, die mit dem eigentlichen Erlebnis zunächst in keinem Zusammenhang stehen?
Sie berichtet aus der Praxis ihrer Arbeit, gibt Hinweise für die Beratung ängstlicher Menschen und auch die Auseinandersetzung mit unseren eigenen Ängsten wird thematisiert.
 
 
Normen Mrozinski  ist Hundetrainer und auf die Arbeit mit aggressiven Hunden spezialisiert, die beissvorfällig geworden sind.  Normen greift die gewonnenen Erkenntnisse auf und überträgt diese in die praktische Arbeit mit aggressiven Hunden. 
Er berichtet darüber, wie sich das Verhalten von Hunden dem des Menschen anpasst und was das für die Mensch-Hund-Beziehung und das Training mit solchen Hunden und ihren Menschen bedeutet.
Ziel dieser Fortbildung für Hundetrainer*innen, Tierpfleger*innen und Tierärzt*innen ist es, das notwendige Wissen zu vermitteln, um empathisch und dennoch mit der notwendigen professionellen Distanz schwierige Mensch-Hund-Konstellationen zu beraten: 
Referenten: 
Carola Mai, Erzieherin und Psychologin, aktuell kurz vor Abschluss der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Hundebesitzerin seit 4 Jahren.
Aufgrund von Aggressionsproblemen bei ihrem Hund Ted suchte sie diverse Hundetrainer auf und lernte dabei Normen Mrozinski kennen und schätzen. Bei der gemeinsamen Arbeit entwickelte sich die Idee zu einer Zusammenarbeit. Aufgrund ihrer Erfahrung mit ihrem Hund wurde sie, wie andere Hundebesitzer*innen immer wieder mit Gefühlen wie Angst, Scham, Wut und eigenen Aggressionen konfrontiert. 
Beruflich liegt ihr Schwerpunkt aktuell im Bereich der Arbeit mit traumatisierten Menschen im Einzel- und Gruppensetting, sie hat Berufserfahrung in den Arbeitsfeldern berufliche Rehabilitation, Psychiatrie, Familienhilfe und Familientherapie, Erziehungsberatung und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. 

Normen Mrozinski ist als zertifizierter Hundetrainer nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und als Dozent, Autor für Fachzeitschriften, Sachbuchautor („Hütehunde als Begleiter“ und „Aggressionsverhalten beim Hund“) und Blogger tätig und lebt in Norddeutschland.
Als passionierter Hobbyschäfer gilt seine besondere Vorliebe den Hüte- und Treibhunden. 
Als langjähriger Vorsitzender eines Tierschutzvereins setzt er sich zudem für beißvorfällig gewordene Hunde ein.


HINWEIS:
  
bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

OKTOBER

Wochenendseminar mit Ina und Thomas Baumann
 
Train the Trainer
Durchführung von Verhaltensanalysen
Analyse-Verfahren unter Anwendung von Stressoren / Summation zur Beurteilung von Hundeverhalten
Vortrag : Freitag, 25. Oktober (Inhalt folgt)
Sa., 26.Oktober 2019 von 10 – 18 Uhr  /  So., 27. Oktober von 10 – 16 Uhr
Teilnahme passiv: 225,- / Teilnahme aktiv: 255,- 
Grundlagen
– Phänotypische Strukturen
– Umwelteinflüsse
– Soziale Einflüsse
– Hund-Besitzer-Symbiosen
– Steuerung von Erregungs-,Hemmungsprozessen 
 
Verfahrensweise
– Stressoren-Aufbau
– Besitzer-Check
– Beziehungs-Prüfung 
– Konflikt-Provokation 
– Beurteilungs-Kriterien 
– Technische Hilfsmittel
 
Diagnose/Prognose
– Kundenberatung 
– Formvorschlag zur Protokollerfassung
– Territoriale Ausschlüsse
– Besonderheiten
 

Das Seminar orientiert sich primär an Hundetrainer, in deren Betätigungsfeld auch der Umgang mit schwierigen Hunden fällt. Aber auch interessierte Hundehalter können dem Seminar beiwohnen. Mit der Vermittlung von bewährten, analytischen Verfahrensweisen in Theorie und Praxis sollen die unterschiedlichsten Verhaltens-Elemente einer weitgehenden Transparenz zugeführt werden.

Dabei stehen neben dem methodischen Aufbau von Verhaltensanalysen insbesondere die Stressoren-Summation, körper- und laut- sprachliche Beurteilungskriterien sowie die meist vernachlässigte Hund-Besitzer-Symbiose im Mittelpunkt. 

Abgerundet wird das Seminar mit diagnostischen und prognostischen Elementen. Dabei werden inhaltlich neben der Kunden-Beratung auch wichtige Formulierungen für Protokolle sowie therapeutische Ansätze erläuternd besprochen. 

Der Verhaltensexperte Thomas Baumann (mehrere Jahre internationale Polizeihundearbeit als deutscher Polizeivertreter bei Interpol) ist Autor mehrerer Fachbücher und Publikationen in Fachzeitschriften. 

HINWEIS:  bei der Tierärztekammer Schleswig Holstein als Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer beantragt

ANMELDUNG: bitte Thema / Referent angeben


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